SPD Neumarkt
Neuer Spielplatz
NEUMARKT. Die Gemeinde Berg betreibt derzeit 28 Kinderspiel- und Bolzplätze und nach Ansicht der Berger
Sozialdemokraten soll demnächst im Bereich Berg-Süd ein weiterer dazukommen.
Gemeinderäte, Eltern mit Kindern und Vertreter des SPD-Ortsvereins trafen sich nun
inmitten des Baugebiets "Außere Sandn", um Bedarf, Möglichkeiten und das weitere Vorgehen in
der Angelegenheit zu diskutieren.
Die Notwendigkeit wohnortnaher Spielmöglichkeiten war schnell gefundener Konsens. Deshalb wurde
die Gründung einer Spielplatzinitiative besprochen, die eigene Gestaltungsvorschläge erarbeiten
und mit der Gemeinde abstimmen wird.
Bürgermeister Helmut Himmler will das aktuelle Projekt in der "bewährt kooperativen Art und Weise"
unter Beteiligung von Gemeinde, Eltern und Kinder im Sommer realisieren und kann sich durchaus
einen üblichen Spielplatz im großen Baugebiet und darüber hinaus weitere Spielmöglichkeiten
am nahen Tumersbach vorstellen.
Gute Erfahrungen habe die Gemeinde auch mit Spielplätzen gemacht, die nicht nur traditionelle Spielplätze sondern im weiteren Sinn zu Orten der Begegnung und auch des
Verweilens geworden sind, hieß es.
17.04.08
Spielplatz geplant
NEUMARKT. Die Berger SPD sieht in Berg-Süd Bedarf für einen weiteren attraktiven Kinderspielplatz.
Im großen, voll erschlossenen Baugebiet werde zunehmend gebaut und inzwischen wohnten dort auch bereits
mehrere Familien mit Kindern, heißt es von der SPD.
Daher diskutierte man in der Gemeinderatsfraktion über einen weiteren Kinderspielplatz für das Gebiet
Äußere Sandn und allgemein für das Gebiet Berg–Süd. Nach Vorstellung der Berger Sozialdemokraten soll ein neuer attraktiver Spielplatz mit der üblichen Beteiligung einer Elterninitiative entstehen.
Zur Besprechung der Thematik lädt die SPD Berg daher am Dienstag, 15. April alle
interessierten Eltern und Bürger zu einer Besprechung vor Ort ein, um das weitere Vorgehen in der
Sache zu erörtern. Treffpunkt ist um 19 Uhr im Baugebiet Äußere Sandn an der östlichen Seite Heinrich–Böll–Ring/Günther Grass–Straße.
09.04.08
Neuer Juso-Chef

SPD-Fraktionsvorsitzender Franz Maget beim Juso-Kongreß in Neumarkt.
Thomas Asböck gewählt
NEUMARKT. Thomas Asböck, 27 Jahre, aus Niederbayern, ist der neue Juso-Landesvorsitzende.
Auf der Landeskonferenz in Neumarkt wählten die 100 Stimmberechtigen den bisherigen Stellvertreter zum neuen Chef der bayerischen Jungsozialisten.
Zwei Kandidaten bewarben sich um die Nachfolge von Thomas Goger, der aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wahl stand.
Nach Stimmengleichheit im ersten Wahlgang konnte Asböck mit 51 zu 49 Stimmen die Wahl für sich entscheiden.
Neben Asböck wurden als stellvertretende Landesvorsitzende gewählt:
Philipp Dees (Erlangen), Verena Dietl (München), Katja Ertl (Deggendorf), Angela Greulich (Altötting), Johannes Hintermaier (Erding), Eylem Karatas (Regensburg), David Knuplesch (Illertissen), Stephan Rolli (Schweinfurt), Sebastian Roloff (Regensburg), Jenny Scheffler (Bayreuth), Katharina Schrader (Kempten), Florian Seidl (Hengersberg), Markus Tichai (Münchberg), Sonja Wild (Nürnberg).NEUMARKT. Der SPD-Fraktionsvorsitzende im Landtag, Franz Maget, sprach am Samstag bei der Landeskonferenz der Jusos in Neumarkt.
"Euer Michael stiehlt allen anderen die Schau!", sagte Franz Maget den Jungsozialisten und spielte dabei auf den Erfolg des 23jährigen Michael Adam bei der Bürgermeisterwahl im niederbayerischen Bodenmais an. Dieses Ergebnis habe "die vielen anderen Erfolge der SPD bei den Kommunalwahlen vor einigen Wochen noch in den Schatten gestellt, erklärte Maget.
Der Fraktionsvorsitzender der SPD im Bayerischen Landtag stimmte die versammelten jungen Genossen auf die kommenden Landtagswahlen ein. Das gemeinsame Ziel sei es, die Alleinherrschaft der CSU zu beenden. Als wichtige Themen für den Wahlkampf betonte Maget die Bildungsgerechtigkeit, die Schaffung von Ausbildungsplätzen und den Kampf gegen die wachsende Armut in Bayern.
"Die arbeitenden Menschen müssen wieder fair behandelt werden", so Maget. Damit war er auch beim Schwerpunktthema der Juso-Landeskonferenz im Neumarkter Johanneszentrum, die unter dem Motto "Arbeit - aber gerechter" steht.

Der SPD-Politiker beim Interview mit "Intv".
Maget dankte dem Juso-Landesvorsitzenden Thomas Goger für die geleistete Arbeit und verwies auf die gemeinsamen Erfolge. Goger tritt nach zehn Jahren im Landesvorstand aus beruflichen Gründen nicht mehr an.
"Jung und Alt müssen gemeinsam gegen Armut kämpfen" sagte Ulrike Mascher, die Vorsitzende des VdK Bayern, bei der Tagung in Neumarkt. Die ehemalige Staatssekretärin wies darauf hin, dass Armut sowohl Kinder und Jugendliche, wie auch Rentner überdurchschnittlich häufig treffe. "Gleichzeitig ist Armut immer noch in erster Linie weiblich", betonte Mascher.
Die Generationen müssten zusammenstehen, um eine Politik zu erreichen, die der wachsenden Ungleichheit in Deutschland "insbesondere in Bayern" entgegentrete.
Im Kampf gegen die Kinderarmut fordert Mascher eine Grundsicherung für Kinder und Erwachsene in gleicher Höhe. Außerdem müsste direkt in Bildung und Kinderbetreuungsangebote investiert werden, um sicher zu stellen, dass das Geld auch wirklich bei den Kindern ankomme. Dadurch könne verhindert werden, dass die sozialen Unterschiede "schon in der Grundschule auseinanderdriften".
Ulrike Mascher forderte, Verteilungsfragen und Steuergerechtigkeit ganz oben auf die Agenda zu setzen. In der anschließenden Diskussion setzten sich die Jusos Bayern ausführlich mit Armut und gerechter Arbeit auseinander.
06.04.08