Grüne

"Eine Stelle zusätzlich"

NEUMARKT. Die Kreistagsfraktion der „Grünen“ will mit einem Antrag auf Stellenerhöhung die Jugendarbeit im Kreisjugendring fördern.

Die Grünen Kreisräte baten KJR-Geschäftsführer Markus Ott um einen Gesprächstermin, um über die Situation, den Bedarf und die Probleme im Kreisjugendring zu sprechen.

Man wolle ab 2019 eine ganze Stelle zusätzlich für den Kreisjugendring, denn die Mitarbeiter könnten wegen der eigenen massiven Überlastung nicht in adäquater Weise ihren Aufgaben nachkommen, wie es dem Bedarf entspricht, beklagte Grünen-Fraktionsvorsitzender Dr. Roland Schlusche danach.


Man bedauerte bei den Grünen, dass der Kreisjugendring junge Menschen abweisen müsse, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, weil die Betreuung der Jugendlichen mangels Personal nicht in ausreichendem Maße stattfinden kann.

Die Zahl der interessierten jungen Menschen, die ehrenamtlich beim Kreisjugendring arbeiten möchten, steige beständig. Man wolle den Kreisjugendring personell mit einer zusätzlich Vollzeitstelle stärken, damit die Sozialpädagogen und die Geschäftsführung ihren für die Gesellschaft und die Jugend so wichtigen Aufgaben nachkommen können, hieß es.
15.05.18

Regierung kritisiert

NEUMARKT. Die Grünen im Landkreis Neumarkt kritisierten bei ihrer Kreisversammlung die bayerische Staatsregierung scharf.

Die Vorgehensweise beim Polizeiaufgabengesetz, Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz und auch beim „Kruzifix-Erlass“ sei bezeichnend, hieß es.

Die CSU ignoriere im Vorfeld den Rat vieler Experten und reagiere erst auf massiven Druck der Öffentlichkeit und der Fachexperten. Viele Abgeordneten, Staatssekretäre und auch viele Minister seienhäufig alles andere als Experten, so die Kreisvorsitzende und Bezirksrätin Gabriele Bayer.


Anfang Mai wird beim Landesparteitag der Grünen in Hirschaid das Wahlprogramm verabschiedet.

Als Delegierte wurden Gabriele Bayer aus Postbauer-Heng, Thomas Leykam und Bernhard Rasche-Remling aus Neumarkt gewählt. Ersatzdelegierte sind Dr. Roland Schlusche, Sigrid Steinbauer-Erler, Johanna Stehrenberg, Stefan Krusche, Wolfgang Fick, Eva Borke-Thoma, Christel Neufert und Teresa Häußinger.
27.04.18

Licht geht aus

NEUMARKT. Licht aus und Kerzen an: die Neumarkter Grünen wollen die "Earth Hour" am Samstag am Neumarkter Rathausplatz begehen.

Ab 19.30 Uhr begleitet die Band „Gebrüder Mühlleitner“ die Veranstaltung musikalisch. Während der Earth Hour von 20.30 bis 21.30 Uhr werden dann Kerzen angezündet. Unterstützt wird die Aktion auch von der Stadt Neumarkt, die während der Earth Hour die Beleuchtung des Münsters und des Rathauses abstellt, hieß es.


Mehr als 2,2 Millionen australische Haushalte nahmen am 31. März 2007 an der ersten Earth Hour in Sydney teil und schalteten bei sich zu Hause für eine Stunde das Licht aus, um ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen. Ein Jahr später erreichte die Earth Hour 370 Städte in 35 Ländern verteilt über 18 Zeitzonen und wurde zur globalen Bewegung.

Im Fokus der Earth Hour 2018 stehen dieses Jahr die zahlreichen Arten, die durch die Klimakrise bedroht sind. Durch die fortschreitende Erderhitzung drohe jede sechste Art auszusterben. Somit sei der Klimawandel eine der größten Bedrohungen für die Vielfalt der Lebewesen auf der Erde.
20.03.18

140-Millionen-Haushalt genehmigt

NEUMARKT. Der Neumarkter Stadtrat verabschiedete am Donnerstagabend den Haushalt mit einem Gesamtvolumen von 139,8 Millionen Euro.

Dies bedeutet eine Steigerung gegenüber dem Jahr 2017 um 8,2 Millionen Euro oder um 6,23 Prozent.

Die im Haushaltsplan 2017 vorgesehenen Kreditaufnahmen und Rücklagenentnahmen in Höhe von 24 Millionen Euro wurden nicht benötigt. Man konnte sogar gut 1,2 Millionen Euro der Rücklage zuführen, sagte Kämmerer Josef Graf in seiner Rede. Dies sei "ein äußerst erfreuliches Ergebnis, weil damit unser Rücklagenstand haushaltswirtschaftlich gesehen einen Betrag von etwa 84 Millionen Euro erreicht".

Auf die traditionelle Haushalts-Rede des Oberbürgermeisters mußten Stadträte und Zuhörer verzichten; Thomas Thumann mußte wegen Krankheit absagen. Die Sitzung leitete Bürgermeister Albert Löhner.


Der wesentliche Grund für die Zuführung der 1,2 Millionen zur Rücklage liege darin, dass man etwa 17 Millionen Euro von den vorgesehenen Ausgaben des Vermögenshaushalts in Höhe von Euro nicht benötigt habe, sagte Graf in seiner Haushalts-Rede (Wortlaut hier). So seien teilweise vorgesehene Millionenbeträge etwa im Zusammenhang mit dem Ganzjahresbad, dem Turnerheim oder im Bereich der Kanalnetzsanierung nicht abgerufen worden, gefolgt von Minderausgaben von jeweils mehreren hunderttausend Euro-Beträgen zum Beispiel bei den Verkehrsverbesserungsmaßnahmen, dem Straßenbau, bei der Altstadtsanierung, bei der Kläranlage und vielen anderen Dingen mehr.

Traditionell wird die Haushaltssitzung der Neumarkter Stadtrates auch zu ausführlichen Stellungnahmen der Fraktionen genutzt, bei denen mitunter durchaus harte Bandagen angelegt werden. Lob für den Oberbürgeremsiter und die Verwaltung kam vor allem von der UPW (Wortlaut hier), Kritik gab es besonders von der CSU (Wortlaut hier) und der SPD (Wortlaut hier). Teils heftige Kritik an den Dauer-Nörglern von Flitz setzte es von der UPW und - deutlich milder - von den Grünen (Wortlaut hier).

UPW-Sprecher Martin Meier geißelte die Freie Liste Zukunft als Gruppierung, die "entfesselt die Monstranz der wirtschafts- und finanzpolitischen Ahnungslosigkeit vor sich herträgt", kritisierte dabei aber auch die CSU für den Zusammenschluß von großen Teilen der CSU-Fraktion "mit diesem Herrn".

Die CSU habe mit Flitz gemeinsame Sache gemacht, offenbar einzig und allein aus der Intention heraus, den Amtsinhaber in der öffentlichen Wahrnehmung herabzuwürdigen. Meier appellierte an die CSU-Fraktion, die Zusammenarbeit zwischen den beiden großen Fraktionen wieder zu intensivieren: Lassen Sie uns die Gräben zuschütten, anstatt immer weitere, noch tiefere zu graben".

Der mehrfach angesprochene Flitz-Stadtrat Dieter Ries sagte, daß der Oberbürgermeister und die UPW offenbar "so viel Schiß vor mir haben, daß sie sich in die Hosen machen".

Er war auch der einzige Stadtrat, der schließlich gegen den Haushalt stimmte.

Viel Beifall erhielt FDP-Stadträtin Helga Hoerkens, die zumindest für das nächste Jahr vorschlug, sich in der Haushalts-Sitzung bei den Rede-Beiträgen der Fraktionen auf das Thema Haushalt zu beschränken und "keine Wahlreden zu halten".
15.03.18


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