SPD Neumarkt

Maget in Neumarkt

NEUMARKT. SPD-Landtagsfraktionschef Franz Maget wird als Gast bei der Landeskonferenz der Jusos in Neumarkt erwartet.

Die bayerischen Jusos wollen bei der Tagung am Samstag und Sonntag im Neumarkter Johanneszentrum einen neuen Vorsitzenden wählen. Gleich zwei Kandidaten bewerben sich um die Nachfolge des scheidenden Juso-Landesvorsitzenden Thomas Goger. In Neumarkt treten der Oberfranke André Pöhler und der Niederbayer Thomas Asböck als Nachfolgekandidaten an. Asböck gehört dem Juso-Landesvorstand bereits als stellvertretender Vorsitzender an. Pöhler vertritt die Jusos derzeit mit Sitz und Stimme im SPD-Landesvorstand.

"Beide Kandidaten sehen ihre Kandidatur um den Vorsitz nicht als Kampf, sondern als demokratische, innerverbandliche Entscheidung, und beide sind gut für das Amt geeignet", erklärte Goger. Konsens bestehe auch darüber, dass man sich als bayerische Jusos aktiv und kritisch in die inhaltliche Ausrichtung des Landtagswahlkampfes einbringen werde. Goger, der auch als Schatzmeister der Bayern-SPD dem Präsidium der Landespartei angehört, hatte bereits bei seiner Wiederwahl im letzten Jahr angekündigt, nur bis 2008 als Juso-Chef zur Verfügung zu stehen.

Inhaltlicher Schwerpunkt der Konferenz sind dieses Mal das weite Feld der Gerechtigkeit und die damit verbundene gesellschaftliche Debatte um Armut und Reichtum. Am Samstag trägt die VdK-Landesvorsitzende Ulrike Mascher als Referentin zum Thema Kinderarmut vor.

Am Sonntag referiert der stellvertretende SPD-Landesvorsitzende und AWO-Landesvorsitzende Dr. Thomas Beyer zum Thema Verteilungsgerechtigkeit. Der SPD-Landtagsfraktionschef Franz Maget wird am Samstag Nachmittag ebenfalls als Ehrengast erwartet.

31.03.08

SPD nominiert Kandidaten

NEUMARKT. Der Countdown für die Landtags- und Bezirkstagswahl am 28. September 2008 läuft.

Am Freitag um 19 Uhr nominieren in der Gaststätte Schützenheim 1433 die Delegierten der SPD-Ortsvereine im Landtagsstimmkreis Neumarkt ihre Bewerberfür den Landtag und den Bezirkstag.

Für den Kampf um das Landtags-Direktmandat bewirbt sich voraussichtlich Kreisvorsitzende Carolin Braun; als Direkt-Bewerber für den Bezirkstag ist Bergs Bürgermeister Helmut Himmler im Gespräch.

31.03.08

Ein Kreisrat weniger

NEUMARKT. Bei einer gründlichen Wahlanalyse leckte sich der SPD-Kreisvorstand in seiner letzten Sitzung die Wunden.

"Wir sind enttäuscht, dass uns ein Kreistagsmandat verloren ging", sagte Kreisvorsitzende Carolin Braun. Während in den Landkreiskommunen durchwegs gute Ergebnisse erzielt werden konnten, sei durch den Boom der "Freien" in der Stadt Neumarkt leider dort ein Sitz verloren gegangen. Ebenfalls negativ hätte sich ausgewirkt, dass vier amtierende Kreisräte nicht mehr kandidiert hätten. Die "Stimmenträger" Hans Stauner, Robert Zeller und Uli Kutscheid sowie Dieter Appelt hätten "natürlich gefehlt".

Dennoch sei eines der Wahlziele der SPD sehr gut erreicht worden: "Wir haben den Generationswechsel in der Fraktion vollzogen und jetzt eine ausgewogene Mischung aus erfahrenen und neuen Kreisräten", erklärte Carolin Braun. Mit André Radszun und Barbara Schierl seien zwei ganz junge Kandidaten in den Kreistag eingezogen. Auch Stefan Großhauser und Erna Späth seien eine große Bereicherung für die SPD Fraktion. "Damit ist gewährleistet, dass die aktive Arbeit in der Fraktion weitergeführt und noch intensiviert werden kann," freute sich Braun.

Sie wies auch darauf hin, dass am 2.April in der Sitzung des Kreisausschusses zwei Anträge der SPD zur Entscheidung stünden. "Wir erwarten eine breite Zustimmung".

Die Energieversorgung der Neumarkter Gymnasien solle durch ein Büro überprüft werden. Wirtschaftlichkeitsberechnungen und die Möglichkeit einer eigenen Energieversorgung im Eigenbetrieb sollte laut den Sozialdemokraten überprüft werden.

Nachdem in Neumarkt Stadt seit langer Zeit ein "Stillstand in den Entscheidungen" bestünde, müsste der Kreistag dennoch handeln. In diesem Zusammenhang wies die Fraktionssprecherin auch auf die Vorbildfunktion des Landkreises hin. Gerade auch der CO2-Ausstoß sei ein Argument, das zu beachten sei.

Ein weiterer Antrag betreffe die Putzleistung in den kreiseigenen Gebäuden. Dort sei die Service-GmbH des Klinikums als Vertragspartner stärker einzubinden, um bessere Arbeitsbedingungen für die Reinigungskräfte zu gewährleistet.

30.03.08


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