SPD Neumarkt

"Keine staatliche Aufsicht"

NEUMARKT. Die Seubersdorfer SPD hat Bedenken bei der künftigen Nutzung des "Sauerer-Hauses".

Man beschäftigte sich in der letzten Mitgliederversammlung mit der geplanten Nutzung des von der Gemeinde erworbenen Gebäudes. Obwohl sich der Gemeinderat noch in der Meinungsbildung befindet, berichte der Bürgermeister regelmäßig, als sei die geplante Nutzung des Hauses für eine betreute Wohngemeinschaft durch einen privaten Betreiber schon beschlossene Sache. "Der Gemeinderat hat dazu aber noch keine Beschlüsse gefasst. Vielmehr besteht für das geplante Konzept noch Informationsbedarf", so Gemeinderat Josef Schlierf.

Zweiter Ortsvorsitzender Michael Sembach - selbst ehemaliger Heimleiter- erklärte dazu die besondere Rechtslage. Bei dieser vom Bürgermeister favorisierten Wohngemeinschaft gäbe es keine staatliche Aufsicht. Da es sich um rein privatrechtliche Verträge handelt, würden hier nicht wie in einem Altenheim der Ausbildungsstand des Personals oder die Pflegequalität überwacht.

Einem Heim ohne staatliche Aufsicht stehen die SPD-Mitglieder skeptisch gegenüber, hieß es bei der Mietgliederversammlung. Man war sich dahingehend einig, dass sich der Gemeinderat vor einer solch weitgehenden Entscheidung zuerst von der staatlichen Heimaufsicht über die Risiken und Vorteile der geplanten Wohngemeinschaft informieren sollte.

Wegen des öffentlichen Interesses soll dies auch in einer öffentlichen Gemeinderatssitzung erfolgen. Die SPD-Gemeinderäte Eberhard Stephan und Josef Schlierf wollen sich jedenfalls nicht mit den bisherigen Informationen zufrieden geben.

Ein weiteres Thema in der Mitgliederversammlung war das traditionelle Schafkopfturnier zur "Bahnhofskirchwa" im Gasthaus Götz in Seubersdorf. Die Seubersdorfer SPD startet die Kirwa am Freitag, 9. März, mit dem Schafkopfrennen um 19.30 Uhr. Neben attraktiven Geldpreisen von beispielsweise 150 Euro gibt es auch wieder viele wertvolle Sachpreise zu gewinnen.

16.02.07

"Experimente beenden"

NEUMARKT. Förderunterricht nicht nur für Gymnasiasten forderte die Kreis-SPD bei ihrer letzten Sitzung.

Es sei erfreulich, dass es in den bayerischen Gymnasien mittlerweile Förderunterricht gibt. Aber dass es den in anderen Schulen nicht gibt, verstehe kein Mensch. Juso-Kreisvorsitzender André Radszun fasste auf der letzten Vorstandssitzung damit die Haltung der Kreis-SPD zusammen.

Ein Ende der "Schul-Experimente auf Kosten alle Beteiligen" forderte Ludwig Hahn. All die vielen Reformen der letzten Jahre würden das eigentliche Problem nicht lösen: Viele Schüler bekämen zuhause nicht die nötige Unterstützung, denn vielen Eltern fehlte selbst die nötige Bildung und meistens auch das Geld, um ihren Sprösslingen zu helfen. Das bayerische Bildungsministerium könne das nicht ignorieren und müsse entsprechende Voraussetzungen schaffen."

Diese Voraussetzungen müßten nach MeinungKreis-SPD vor allem ein Ziel haben: Die individuelle Förderung für alle Kinder ab dem Kindergarten - aus Gründen der Chancengleichheit und weil sich die Gesellschaft "so viel schlecht ausgebildeten Nachwuchs wie zur Zeit" auf Dauer nicht leisten könne. Barbara Schierl betonte dabei auch nochmals die Notwendigkeit, zumindest das Vorschuljahr kostenlos zu halten.

Helmut Gatzhammer betitelte das Büchergeld und die jetzt eingeführten Studiengebühren als "Rückschritt" auf dem Weg, Bildung für alle zu ermöglichen, und damit langfristig die Arbeitschancen zu erhöhen.

Kreisvorsitzende Carolin Braun forderte die Staatsregierung auf, endlich wirklich die ländlichen Räume zu stützen, und "die Schulen im Dorf" zu lassen. "Bisher sind das Lippenbekenntnisse," so Braun, "wenn gleichzeitig Teilhauptschulen überall im Land geschlossen werden".

31.01.07

Närrische Jung-Genossen

NEUMARKT. Die Neumarkter SPD veranstaltet wieder ihren Kinderfasching im Johanneszentrum.

Am Sonntag, 11. Februar, geht es ab 14 Uhr im Neumarkter Johanneszentrum in der Ringstraße los. Für Musik und Spiele sorgen "Die Fredos" (alias Werner Austen). Bei einer großen Tombola gibt es viele tolle Preisen zu gewinnen. Der Lospreis beträgt 50 Cent.

Außerdem ist eine Maskenprämierung vorgesehen. Das Ende des Kinderfaschings hat man für 18 Uhr geplant. Der Unkostenbeitrag beträgt für Kinder zwei Euro, für Erwachsene drei Euro.

29.01.07


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