SPD Neumarkt
SPD-Bürgersprechstunde
NEUMARKT. SPD-Landtagsabgeordneter Reinhold Strobl führt im neuen Bürgerbüro in der Ringstraße eine Bürgersprechstunde durch.
Für die Bürger aus dem Landkreis Neumarkt bietet sich dabei am Montag, 16. Juli, die Möglichkeit, sich mit ihren Problemen und Anliegen an Strobl zu wenden. Die Sprechstunde findet im Bürgerbüro des SPD-Ortsvereins Neumarkt in der Ringstraße 5 a von 14.30 bis 15.30 Uhr statt.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Um aber unnötige Wartezeiten zu vermeiden, ist eine vorherige Terminabsprache unter Telefon 09622-703636 möglich.
(sor)
14.07.07
Stadtratskandidaten nominiert

Sie blicken nur so angestrengt drein: die Mitglieder des Wahlprüfungsausschusses - dabei hatten sie ein leichtes Amt: links Karl-Heinz Brandenburger (Platz 4) und Ursula Plankermann (Platz 3), rechts.

Gratulation von SPD-Ortsvorsitzendem Karl-Heinz Brandenbur-
ger für eine glückliche Listenführerin Gertrud Heßlinger.
Fotos: Erich Zwick
NEUMARKT. "In fünfeinhalb Jahren hat die SPD in Neumarkt dazugelernt", stellte die Bürgermeisterkandidatin ihrer Partei, Stadträtin Gertrud Heßlinger, bei der Nominierungsversammlung der Bewerber für die Stadtratswahl im kommenden Frühjahr fest.
Der "Lernprozess" bezog sich darauf, dass die Vorschlagsliste des Ortsvereins ohne eine einzige Gegenstimme, ohne Diskussion, geschweige denn von einer Streiterei "abgesegnet" wurde. Das wertete die Rednerin, die als Spitzenkandidatin ins Rennen geschickt wird, als ein Zeichen der Geschlossenheit. Diese Solidarität mache Mut, die absolute Mehrheit der CSU zu brechen, wobei sie die künftigen Mandate der übrigen Parteien und politischen Gruppierungen mit in die Waagschale warf.
SPD-Ortsvereinsvorsitzender Karl-Heinz Brandenburger hatte ein leichtes Amt, die Prozedur in einer respektablen Zeit über die Runden zu bringen. Neben bewährten Genossen wurde auf Platz 12 ein bemerkenswerter Newcomer auf den Schild gehoben: Robert Gärtner, der als Unternehmer dieser bei der Neumarkter SPD unterrepräsentierten Gesellschaftsgruppe Gewicht und Stimme verleihen will.
Hier die 15 vorderen Plätze auf der SPD-Liste, die mit vier Ersatzleuten 40 Persönlichkeiten umfasst:
- Gertrud Heßlinger,
- Lothar Braun,
- Ursula Plankermann,
- Karl-Heinz Brandenburger,
- Gesche Zimmermann,
- Günter Stagat,
- Claudia Weßling,
- Robert Wolrab,
- Anita Walter,
- Johannes Foitzik,
- Bettina Traidl,
- Robert Gärtner,
- Petra Moritz,
- Lothar Heßlinger,
- Claudia Foitzik.
E.Z.
13.07.07
"Denkmal schleifen"
NEUMARKT. SPD, FLitZ und Grüne fordern die Umbenennung der "Albert-Reich-Straße" und die Beseitigung des "Dietrich Eckart"-Denkmals.
Es sei nach Meinung der Stadträte von SPD, Grünen und des Vereins FLitZ eine "schlimme Schande, leider für ganz Neumarkt", daß "weiter zwei maßgebliche Nazis in Ehren gehalten werden", heißt es in einer Pressemitteilung zu dem interfraktionellen Antrag zur nächsten Stadtratssitzung - die zwei Tage vor der geplanten Einweihung des nach einer von den Nazis ermordeten Neumarker Jüdin benannten Ilse-Haas-Weges stattfindet.
Während die einem Nazi-Maler gewidmete Albert Reich Straße schlicht umbenannt werden soll, müsse das "Eckart"-Denkmal geschleift werden - das Denkmal auf der Schanze im Stadtpark sei zwar offiziell längst zu Ehren eines ehemaligen schwedischen König umbenannt, werde aber immer noch von "jedermann" mit dem "geistigen Nazi-Urtäter" Eckart in Verbindung gebracht. Er war zum Beispiel Chefredakteur des unsäglichen "Völkischen Beobachters". Neumarkt trug in der Nazi-Zeit sogar den Beinamen "Dietrich Eckart Stadt".
SPD, FLitZ und Grüne hoffen, daß der Stadtrat in seiner Sitzung die Schandflecken in Neumarkt per Beschluß tilgt. Als Demokraten werde man aber auch in dieser Angelegenheit selbstverständlich weiter "das Bürgerrecht auf freie Meinungsäußerung wahrnehmen und der Bürgerpflicht auf Widerstand nachkommen", heißt es in der Pressemitteilung.
13.07.07