Grüne
Fachtagung geplant
NEUMARKT. Die Grünen wollen zum Thema "Familiengesundheitspflege" eine Fachtagung im Landkreis Neumarkt organisieren.
Das Konzept der "Familiengesundheitspflege" ist ein WHO-Konzept, das in Deutschland umgesetzt werden soll. Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) hat dieses ehrgeizige Konzept initiiert. Die Grünen-Kreissprecherin Gabriele Bayer sieht in diesem Konzept eine Schlüsselstruktur für die Hilfe von Familien mit gesundheitlichen und psychosozialen Problemen.
Familiengesundheitspfleger sind mit einer WHO-Weiterbildung weitergebildete Gesundheits- und Krankenpfleger, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger, Altenpfleger und Hebammen.
Die Familiengesundheitspfleger oder Familiengesundheitshebammen stehen Familien, die einen erschwerten Zugang zum Gesundheitssystem haben, beratend zur Seite.
Die Arbeitsszenarien dieser Familiengesundheitspfleger und Hebammen können vielfältig sein, heißt es in einer Pressemitteilung der Grünen.
Sie können an einen ambulanten Pflegedienst, an eine Arztpraxis, ans Gesundheitsamt, bei der Krankenkasse oder direkt in der Kommune angegliedert sein, was Gabriele Bayer favorisiert.
Kreisrätin Sigrid Steinbauer-Erler meintzu dem Thema, man solle Hilfe anbahnen, bevor eine Situation eskaliert, "bevor das Kind in den Brunnen fällt"
20.04.07
Petitionsausschuß kommt
NEUMARKT. Jetzt wird sich der Petitions-Ausschuß des Landtags mit dem geplanten
Maybach-Museum in Neumarkt befassen.
Nachdem Stadtrat Hans-Jürgen Madeisky (FLitZ) den Verkauf des ehemaligen Metzenauer-Geländes zu unterschiedlichen Preisen an die Stadtwerke und den Betreiber des geplanten
Maybach-Museums moniert und den Petitions-Ausschuß des Bayerischen Landtags angerufen hatte (
wir berichteten), wird sich im Mai eine Delegation aus München vor Ort informieren.
Bei dem Besuch am 25. Mai in der Holzgartenstraße in Neumarkt werden auch die Landtagsabgeordneten Maria Scharfenberg (Grüne) und Silvia Stiersdorfer (CSU) erwartet.
18.04.07
Sprecher bestätigt
NEUMARKT. Die Grünen in Postbauer-Heng haben ihre Sprecher Gabriele Bayer und den Marktgemeinderat Helmut Gradl bestätigt.
In erster Linie wollen sich die Grünen um "natürliche" Themen kümmern, doch sollen auch Anliegen von Familien und weitere soziale Belange im Ort nicht zu kurz kommen, hieß es am Samstag. Im Bereich des Naturschutzes gehe es zum Beispiel um den Schutz der Biber, die sich an einem Bach im Gemeindegebiet angesiedelt haben. Außerdem kümmern sich die Grünen um die Pflege der neu gepflanzten Obstbäume südwestlich von Köstlbach, zumindest in den ersten Jahren des Kronenaufbaus.
Aufmerksam begleiten wollen sie auch den zweijährigen Test der Firma Südwasser in den beiden gemeindlichen Kläranlagen. Hier soll ein Antrag zur Dokumentation des
Status Quo und der erzielten Veränderungen eingebracht werden.
Kritisch sieht der Ortsverband die Werbung und den Ablauf von
Flatrate-Partys in Restaurants und Diskotheken. Man unterstütze die ergriffenen Maßnahmen.
Die aktuelle Klimadebatte werde selbstverständlich auch thematisiert und die Grünen wollen versuchen, die Bevölkerung
auf dieses wichtige Thema zu lenken. Es sei sicher, dass gerade
in diesem Bereich noch viel Potenzial nicht ausgeschöpft wurden.
14.04.07
"Vertane Chance"
NEUMARKT. Die Grünen fordern in einer Presseerklärung Landrat Albert Löhner auf, das ÖPNV-Angebot im Landkreis Neumarkt deutlich zu verbessern - vor allem den Ausbau von Anrufsammeltaxen.
Auch wenn sich Löhner ein "grünes Mäntelchen" umhänge, prestigeträchtige Umweltprojekte fördere und so tue, als ob "die CSU-Macht im Landkreis die Ökologie, den Umweltschutz und den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen erfunden hat", mangele es in der CSU an der Fähigkeit, die ökologische Zukunft des Landkreises strategisch klug und nachhaltig zu gestalten, heißt es von der Kreissprecherin der Grünen, Gabriele Bayer.
Bayer ging auf den im Juli 2006 erstellten Nahverkehrsplan für den Landkreis Neumarkt nach dem Personenbeförderungsgesetz ein.
Dabei würden Grenzwerte einen "Mindeststandard" und Richtwerte einen "guten ÖPNV-Standard" darstellen. Der Gesetzgeber überlasse den Auftraggebern, also dem Landkreis, Spielräume bei der Auslegung der Empfehlungen des Nahverkehrsplanes.
Leider habe sich der Landkreis für eine an den Grenzwerten orientierten ÖPNV und nicht an den besseren Richtwerten orientiert. Das heißt, die schlechtere ÖPNV-Variante sei gewählt worden, hieß es von den Grünen.
11.04.07