Grüne
"Grüne Vorschläge umgesetzt"
NEUMARKT. Die Grünen in Postbauer-Heng freuen sich, daß beim Naturfreibad ihre Vorschläge umgesetzt wurden.
Allerdings wurde gleichzeitig kritisiert, daß "die Einweihungsfeier zu einer
Propagandaveranstaltung der CSU entartet ist", heißt es in einer Pressemitteilung.
Das Bürgerbad sei so
geworden, wie es die Grünen am Anfang der Planungsphase vorgeschlagen
hatten, hieß es - inklusive des Namens. Der Regenerierungsbereich liege in der ehemaligen Wiese, das Problem
des unendlichen Trinkwasserbedarfes für das Nachfüllen sei auf das Minimum,
nämlich auf die Verdunstung, reduziert, und es sei ein Biotop entstanden,
das bei schonender Pflege ein "Paradies für Amphibien und Wassergetier" werden könne.
Vielleicht könnten die Erwachsenen den Kindern noch erklären, dass die
Bepflanzungen wichtig für die Funktion der biologischen Klärung seien und
dass man das Schilf am Beckenrand in Ruhe lassen sollte, schlugen die Grünen vor.
28.05.07
Windrad begrüßt
NEUMARKT. Die Neumarkter Grünen begrüßen "außerordentlich" die Errichtung eines weiteren Windrades in Pilsach.
Damit zeige die Gemeinde Pilsach ihre Aufgeschlossenheit gegenüber innovativen Energien und werde mit dem weiteren Windrad "praktisch Nettostromerzeuger".
Die Stadt Neumarkt dagegen blockiere solche Projekte weiter. Die Grünen forderten angesichts der drohenden Klimakatastrophe Politik und Verwaltung in Neumarkt auf, "die Energiewende zu unterstützen" und den Weg für die Erzeugung erneuerbarer Energien frei zu machen.
Gerade von Oberbürgermeister Thumann wünschen wir uns mehr Engagement in dieser Richtung, heißt es in einer ÜPressemitteilung der Grünen. Gerade er habe doch im Wahlkampf "frischen Wind" versprochen.
07.05.07
Noch mehr Gen-Technik ?
NEUMARKT. "Gentechnisch verseuchte Lebensmittel" würden auch vor den Grenzen des Landkreises Neumarkt nicht Halt machen, warnen die Grünen.
Es sei zu befürchten, dass in Zukunft in den Regalen der Supermärkte noch viel mehr landen, heißt es in einer Pressemitteilung vom Freitag. Nachdem über 75 Prozent der deutschen Verbrauche gentechnisch manipulierte Nahrungsmittel ablehnen, versuchten nun die Konzerne mit Hilfe der Politiker "über das Hintertürchen" an ihr Ziel zu kommen.
Landwirtschafts- und Verbraucherschutzminister Seehofer und andere CSU-Politiker würden für die Wähler "die Öko-Radikalen spielen". Dann mache man aber Gesetze, die "alles andere als Verbraucher-Schutz" seien.
04.05.07
Transparenz gefordert
NEUMARKT. Die Grünen in Postbauer-Heng wollen das Kläranlagenmanagement durch die EON-Tochter "Südwasser" genau protokollieren.
Eine kontinuerliche Berichterstattung soll die Transparenz sicherstellen, heißt es in einem Antrag. Der Marktrat könne damit die zweijährige Testphase sinnvoll begleiten, damit nach Beendigung eine objektive Beurteilung der Maßnahmen durch alle Markträte erfolgen kann.
In den zwei Test-Jahren soll die "Südwasser" in regelmäßigen Abständen über geleistete Maßnahmen, Investitionen und deren Ergebnisse berichten, sowie Vergleichsprotokolle der Abwasserwerte vorlegen.
Die Grünen wollen damit sicherstellen, dass eine Entscheidung über eine eventuelle Verlängerung des Vertrages in zwei Jahren aufgrund fundierter Informationen erfolgt und alle Markträte objektiv und umfassend über die Thematik informiert werden.
03.05.07