Christlich Soziale Union

Neumarkter Erde verteilt


Zum Erinnerungsfoto mit ihrem Abgeordneten Alois Karl haben sich die Mitglieder der drei Neumarkter Ortsverbände im Lichthof postiert.


Bundestagsabgeordneter Alois Karl verteilt Neumarkter Erde im
nördlichen Lichthof des Reichstages.
Fotos: Michael und Rosi Stepper
NEUMARKT/BERLIN. Neumarkter Erde brachten am Freitag die Mitglieder der CSU-Ortsverbände Neumarkt-Mitte, Süd und Pölling im nördlichen Lichthof des Berliner Reichstages aus.

Zu dieser Zermonie hatte Bundestagsabgeordneter Alois Karl eingeladen und 53 CSU-Mitglieder mit ihren Vorsitzenden Gisela Burger, Ursula Seitz und Günther Braun hatten sich mit einem Reisebus auf den Weg in die Bundeshauptstadt gemacht.

Am Vormittag wurden die Neumarkter Gäste in der Hauptverwaltung der Deutschen Bahn AG empfangen, wo ihnen im Zeitraffer der Bau des Berliner Hauptbahnhofes vorgeführt wurde.

In Anspielung auf die Inschrift "Dem Deutschen Volke" wurde im Jahre 2000 der Schriftzug "Der Bevölkerung" im nördlichen Lichthof des Reichstags in einem hochbeetartigen Kasten eingelassen. Allen Bundestagsabgeordneten steht es frei, Erde aus ihrem Wahlkreis dort hinzuzufügen. Dieser Huldigung an die Heimat kamen die Gäste von Alois Karl gerne nach.

Was aus dieser Erde hervorkommt, bleibt der Natur überlassen. Sicherlich nicht das, was ein Abgeordneter im September 2000 zu einem Eklat führen ließ: Aus der mitgebrachten verschmutzten Erde trieben Hanfpflanzen. Vermutlich wollte er mit dieser unpassenden Aktion für die Legalisierung der Rauschdroge eintreten.

Nachdem die Neumarkter das Nachtleben der Hauptstadt genießen dürfen, besuchen sie am Samstag den Plenarsaal.
Michael Stepper

06.10.06

"Bewährter Standort"

NEUMARKT. Die CSU-Fraktion will darauf drängen, dass der Kinderhort an die Bräugassenschule kommt.

Der Standort des Ludwig Heigl-Kinderhorts an der Schießstättenschule habe sich bewährt, hieß es in einerr Fraktionssitzung. So könnten Synergieeffekte genutzt werden. Gisela Burger sprach von einem "bayernweiten Trend", dass die Kinderhorte an die Schulen angegliedert werden.

Ruth Dorner schlug vor, angesichts der unterschiedlichen Interessen im Altstadt-Areal G6 und alten Feuerwehrhaus alle Betroffenen zu einem gemeinsamen Gespräch einzuladen und Ideen zu sammeln, aufgrund denen die Verwaltung dann ein Konzept erarbeiten könne.

Geschlossen stehe die CSU-Fraktion hinter dem neu geschlossenen "Lokalen Bündnis für Familie", hieß es weiter.
06.10.06

CSU will Gutachten

NEUMARKT. Die CSU-Stadtratsfraktion will ein qualifiziertes Verkehrsgutachtens zum Autobahnanschluß Frickenhofen erstellen lassen.

Insbesondere der Verkehrsfluss im Stadtosten sowie den östlichen Stadtteilen soll dabei analysiert werden, hieß es in einer Fraktionssitzung, bei der ein zusätzlicher Autobahnanschluß als "wichtiger Standortfaktor" bezeichnet wurde.

Von Oberbürgermeister Thomas Thumann fordert die Fraktion, "den Staat bei der Beschaffung eventuell noch notwendiger Grundstücke zu unterstützen".

Das geforderte Gutachten - möglichst von örtlichen Firmen erstellt - soll eine Bestandsaufnahme der bestehenden Verkehrsströme liefern und prognostizieren, wie sie sich mit Fertigstellung der Autobahnausfahrt Frickenhofen verändern werden. In einem dritten Abschnitt soll das Gutachten Antworten liefern, wie sich der Verkehrsfluss bei Bau einer Ostumgehung verändern würde. Für diesen Fall erwartet sich die CSU auch die Vorlage verschiedener Trassenvarianten.

Auch Alternativen wie der Ausbau vorhandener Strassen, z.B. der B8 Richtung Deining mit Ergänzung entsprechender Ortsumfahrungen, sollen nach Meinung der CSU in diesem Zusammenhang geprüft werden. "Wirtschaftsräume werden heute in Regionen bewertet. Wir können uns bei unserem Denken und Handeln nicht auf kommunale Grenzen beschränken", so CSU-Vorsitzender Helmut Jawurek.

Die betroffenen Anlieger sollten im Vorfeld der Planungen gehört werden. Deshalb sei auf der Grundlage des Verkehrsgutachtens eine Bürgerkonferenz sinnvoll.
02.10.06


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