Christlich Soziale Union
CSU kartelte

Die ersten Preisträger mit den Organisatoren Johann Schrafl,
Helmut Christa und Bürgermeister Alois Scherer
NEUMARKT. Die acht CSU-Ortsverbände der Gemeinde Deining veranstalteten im Gasthof Zum Hahnenwirt ein Schafkopfrennen.
Insgesamt kämpften 40 Schafkopffreunde um die von der Deininger Geschäftswelt zur Verfügung gestellten Preise. Hauptpreis war ein 100-Euro-Schein, der von Bürgermeister Alois Scherer gestiftet wurde.
Erster mit 122 Punkten wurde Stefan Erhard aus Velburg, Zweiter Erwin Walter aus Freystadt, Dritter Michael Hörteis aus Stauf, Vierter Florian Bauer aus Parsberg und Fünfter Helmut Bauer aus Deining. Insgesamt gab es 15 Preise zu gewinnen. Den Trostpreis erhielt Josef Sippl aus Batzhausen.
Zum Schluss bedankte sich der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft aller CSU-Ortsverbände, Johann Schrafl, bei allen Mitspielern und wünschte weiterhin "gut Blatt".
20.10.06
"Trasse erhalten"

Mitglieder der Mittelstandsunion und der Sengenthaler CSU besuchten MdB Alois Karl in Berlin.
NEUMARKT. MdB Alois Karl will sich auch weiterhin für den Erhalt der "alten" Trasse zwischen Neumarkt und Sengenthal einsetzen.
Das sagte er vor einer Gruppe der Sengenthaler CSU und des Kreisverbandes der Mittelstandsunion, die ihn zu seinem einjährigen Jubiläum als Bundesabgeordnetem in Berlin besuchten.
Am Mittwoch jährte sich die konstituierende Sitzung des 16. Bundestages. Damit wechselte auch Alois Karl vor genau einem Jahr vom Stuhl des Oberbürgermeisters der Stadt Neumarkt in den Deutschen Bundestag. Anlässlich dieses Jubiläums erkundigten sich die Neumarkter und Sengenthaler Gäste, was Alois Karl in diesem Zeitraum für die Region erreichen konnte und wie sich seine tägliche Arbeit gestaltet.
Breiten Raum nahm dabei neben bundespolitischen Themen die Verlegung der B 299 bei Sengenthal ein, deren Baubeginn nach fast 30 Jahren Planungszeit in diesem Monat gestartet werden konnte.
"Nach Jahren der Stagnation wird jetzt viel getan, um Deutschland auf Vordermann zu bringen", so das Fazit von Alois Karl zu seiner einjährigen Arbeit als Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Amberg-Sulzbach-Neumarkt. "Die Arbeitslosenzahl ist um 400.000 innerhalb eines Jahres gesunken und erstmals seit Jahren können wir einen verfassungsmäßigen Bundeshaushalt vorlegen. Das Wirtschaftswachstum hat sich 2006 mehr als verdoppelt und es entstehen in Deutschland wieder neue Arbeitsplätze."
Im Paul-Löbe-Haus berichtete Alois Karl von seinem aktuellen politischen Tagesgeschäft in Berlin und ging auch auf regionale Anliegen im Landkreis Neumarkt ein: So erinnerte Alois Karl die Bürger aus Sengenthal daran, dass "nach fast 28 Jahren der Debatten, Erörterung und Vorbereitungen die längst überfällige Umgehung der B299 im Bereich Neumarkt-Hasenheide und Sengenthal realisiert wird." Bereits im Jahr 1978 wurde das erste Raumordungsverfahren zur Umgehung eingeleitet.
Zu seiner Zeit als Oberbürgermeister der Stadt setzte Alois Karl zusammen mit dem Bürgermeister von Sengenthal Josef Meier alle Hebel in Bewegung, um dieses wichtige Verkehrprojekt in die Wege zu leiten. Die Gesamtzahl der belegten Aktionen in dieser Sache betrage 120, davon fingen allein 110 aus Alois Karl zurück.
Nach dem Scheitern eines ersten Planfeststellungsverfahrens entwarfen Josef Meier und Alois Karl kurzer Hand eine eigene Trasse und bedrängten damit das bayerische Innenministerium in dieser Sache derart, dass selbst Innenminister Günther Beckstein die geplante Umgehung bei Sengenthal nur mehr als "die Bürgermeistertrasse" titulierte. Damit brachten Meier und Karl wieder Bewegung in das zum Stillstand gekommene Verfahren, das nun mit dem Baubeginn vor wenigen Tagen seinen glücklichen Abschluss fand.
"Neben dem optimierten Verkehrsfluss im Bereich des Münchner Rings, werden vor allem Sengenthal und der Neumarkter Stadtteil Hasenheide von einer Lärmberuhigung profitieren", so Alois Karl.
Dem CSU-Ortsvorsitzenden Max Schmidt versicherte Alois Karl, dass er sich auch weiterhin für den Erhalt der alten Trasse der B299 zwischen Sengenthal und der Hasenheide einsetzen werde. Eine Evaluierung des Verkehrsaufkommens nach der Fertigstellung der neuen Trasse werde deutlich machen, dass ein Fortbestand der Alttrasse als Gemeindeverbindungsstraße sinnvoll sei, zeigt sich Alois Karl überzeugt. Diese Straße müsse für Gefahrgütertransporte sie gesperrt sein und dürfe lediglich für Pkw freigegeben werden.
Schließlich könne niemand wollen, dass die Straßenführung über Weichselstein durch den Ausweichverkehr zwischen Sengenthal und der Hasenheide oder dem Neumarkter Stadtosten überlastet werde, betonte Alois Karl. Er habe diese Thematik bereits in einem Gespräch mit Ministerialdirigenten Reinhard Entorf als Leiter der Obersten Baubehörde in München angesprochen und ihm die Befürchtungen von vielen Anwohnern geschildert.
Natürlich könne er keine Bestandsgarantie abgeben, auf jeden Fall werde er sich aber hierfür einsetzen und vertraue auf den Sachverstand der Planungsbehörde.
18.10.06
Geschichte hautnah

Die Besucher aus Pölling auf der Brugruine Wolfstein.

Schwertkampf: Es gab keine Verletzten.
NEUMARKT. Der CSU-Ortsverband Pölling nutzte das andauernde, herrliche Herbstwetter zu einer Besichtigung der Burgruine Wolfstein.
Die interessierte Besuchergruppe, mit dem Vorsitzenden Günther Braun an der Spitze, wollte sich einen Überblick über den Stand der Renovierungs- und Ausgrabungsarbeiten verschaffen und zugleich in Vergessenheit geratendes Wissen über die Geschichte des Bauwerkes auffrischen.
Der 2. Vorsitzende der Wolfsteinfreunde, Manfred Stunkel und seine Ehefrau Daniela, beide in mittelalterliche Gewänder gekleidet, konnten bei der Führung durch die Ruine mit äußerst lehrreichen, aber auch unterhaltsamen und humorvollen Ausführungen zur Historie der Burg und ihrer ehemaligen Eigentümer die Gäste fesseln. Den Abschluß bildete, zur allgemeinen Belustigung, ein Schwerterkampf zwischen Manfred Stunkel und Günther Braun. Beide kamen übrigens unverletzt davon.
Die Besucher aus Pölling und Rittershof bedankten sich bei ihren Gastgebern mit einem Riesenapplaus, Geschenken und einer Spende zum weiteren Ausbau der Burgruine. Beim anschließenden fröhlichen Umtrunk in der Burggaststätte konnten die Teilnehmer die Herbstsonne noch einmal in vollen Zügen genießen.
18.10.06