Christlich Soziale Union
Unterstützung für Füracker
NEUMARKT. Die Junge Union unterstützt eine Direkt-Kandidatur von CSU-Kreisvorsitzendem Albert Füracker.
Bei einer Kreisausschusssitzung signalisierte der Partei-Nachwuchs Zustimmung zum Plan von Wirtschafts-Staatssekretär und CSU-Bezirksvorsitzendem Hans Spitzners, Albert Füracker "sein" Landtags-Direktkandidat für den Landkreis Neumarkt anzubieten (
wir berichteten). Die JU sähe damit ihre Forderung nach einer Verjüngung auch in Spitzenämtern umgesetzt.
Im Gegensatz zu bei der JU-Bezirks-Ausschußssitzung vor wenigen Tagen in Regenstauf laut gewordenen Forderungen nach einer Ablösung Spitzners als Bezirks-Parteichef (
wir berichteten) stehe der Neumarkter JU-Kreisverband "natürlich" hinter einer weiteren Kandidatur Spitzners für das Amt des CSU-Bezirksvorsitzenden, hieß es.
Im Landkreis brauche man nach Ansicht der JU dann aber doch "endlich mehrere junge Vertreter in der CSU-Kreisvorstandschaft". Jochen Zehender, Markus Ochsenkühn, Elisabeth Schmid, Roland Meyer und Maximilian Federhofer wollen kandidieren.
19.03.07
"Rechtsstreit provoziert"

Hubert Hollweck wurde beim CSU-Ortsverbandes Stadtsüden mit einer Urkunde ausgezeichnet.
NEUMARKT. Bei den Neuwahlen des CSU-Ortsverbandes Stadtsüden wurde die Ortsvorsitzende Ursula Seitz einstimmig in ihrem Amt bestätigt.
Vor den Wahlen blickte Seitz auf die vergangenen zwei Jahre zurück. So gab es unter anderem eine Diskussionsveranstaltung über Rechtsextremismus, der
Leb mit Laden wurde besichtigt und eine Führung durch die neuen Wohnhäuser am Schönwertgarten wurde durchgeführt. MdB Alois Karl informierte den Ortsverband über die Reformen der Bundesregierung. Bei einer Berlin-Fahrt konnten die Mitglieder dann Politik hautnah erleben, bei der mehrere politische Einrichtungen in der Hauptstadt besichtigt wurden.
Für seine dreißigjährige Mitgliedschaft wurde Hubert Hollweck mit einer Urkunde und einem Präsent ausgezeichnet.
Die Wahlleitung übernahm Helmut Jawurek, der in einem Kurzbericht auf die wichtigsten Themen der Stadtpolitik einging. Neben Stadthalle, Unteres Tor und Blockheizkraftwerk sprach Jawurek auch auf das Thema Hallerbrunnen an. Auf Unverständnis stieß bei den anwesenden Mitgliedern der "Gesprächsabbruch" durch die Stadt Neumarkt mit der Gemeinde Lauterhofen. Hier sei "absehbar aus Überheblichkeit" vollkommen unnötig ein langjähriger Rechtsstreit mit Lauterhofen und den Lauterach-Anliegergemeinden provoziert worden. Der Markt Lauterhofen habe bereits Klage gegen den Wasserbescheid für Neumarkt erhoben. Es sei zu befürchten, dass weitere Klagen folgten.
Über die Landespolitik sprach MdL Herbert Fischer. Er verwies auf die "hervorragenden" finanz- und wirtschaftspolitischen Zahlen in Bayern. Bayern sei gut gerüstet für die Zukunft. Dies sei unter anderem dem sehr soliden, erneut ohne Neuverschuldung auskommenden Haushaltsentwurf der Regierung von Ministerpräsident Stoiber zu verdanken.
Bei den Wahlen wurden Roland Häberl, Markus Ochsenkühn und Dieter Gielow zu Stellvertretern von Ursula Seitz gewählt. Als Schatzmeister fungiert künftig Hubert Hollweck und als Schriftführer wurde Dr. Phillip Dehn gewählt. In das Amt der Beisitzer wurden Christian Frötschl, Andreas Wittmann, Stadträtin Hela Buchner, Daniel Olah und Josef Meier gewählt.
16.03.07
CSU zu alt ?
NEUMARKT. CSU-Bezirksvorsitzender Hans Spitzner soll nach Meinung der Jungen Union sein Amt in jüngere Hände geben.
Diese Forderung wurde von mehreren Vertretern der Jungen Union bei einer Bezirks-Ausschußssitzung in Regenstauf erhoben. Das Durchschnittalter von CSU-Mandatsträgern müsse von derzeit 58 Jahren gesenkt werden, hieß es. Bezirksvorsitzender Alexander Fischer sprach von einer gewünschten "Mischung aus Erfahrenen und Jungen und mehr Frauen".
Wirtschafts-Staatssekretär Hans Spitzner hatte erst am Donnerstag erklärt, er würde bei den Landtagswahlen 2008 die Direktkandidatur an Kreisvorsitzenden Albert Füracker abgeben (
wir berichteten). Er, Spitzner, wolle dann auf der Liste kandidieren, da MdL Herbert Fischer sowieso nicht mehr antrete.
Dieser Plan verblüffte viele Parteifreunde, da Herbert Fischer bisher noch nicht erkennen ließ, ob er auf "seinem" Listenplatz im Jahr 2008 noch einmal kandidieren will.
10.03.07