Christlich Soziale Union
JU geht in Klausur
NEUMARKT. Die Junge Union (JU) im Landkreis Neumarkt veranstaltet am Samstag und Sonntag ihre traditionelle Klausurtagung im Jugendtagungshaus Habsberg.
Im Vordergrund stehen dabei die Kommunalwahlen im März 2008. Die jungen Politiker wollen durch die Vorträge der erfahrenen Bürgermeister Josef Köstler aus Breitenbrunn und Josef Bauer aus Parsberg das grundlegende Handwerkszeug der Kommunalpolitik erlernen. Denn die JU verstehe sich auch als Politik-Schule, in der die Übermittlung von Kenntnissen zu Aufgaben und Möglickeiten von Kommunalpolitikern großes Gewicht erhält.
Daß an diesem Wochenende auch die wirkungsvolle Wahlkampfführung auf der Tagesordnung steht, versteht sich nach Angabe des JU-Kreisvorsitzenden Jochen Zehender von selbst. Damit sich die Teilnehmer nicht nur theoretisch über das Wirken der Kommunen unterhalten, besichtigen sie auch die neu errichtete Landkreis-Einrichtung "Haus am Habsberg".
Nach den Diskussion lassen die jungen Leute den Abend bei einer Gipfelparty gemütlich ausklingen.
"CSU intern" steht am Sonntag Vormittag am Programm. Dabei will sich die Junge Union mit dem CSU-Kreisvorsitzenden Albert Füracker über aktuelle Fragen der CSU, insbesondere im Kreisverband, aber auch über das neue Grundsatzprogramm unterhalten.
Nach Angaben der Organisatoren Roland Meyer und Jochen Zehender sind alle interessierten jungen Leute aus dem Landkreis eingeladen. Die Tagung am Habsberg beginnt am Samstag um 9.30 Uhr. Interessenten könne sich bei Jochen Zehender unter
j.zehender@gmx.de anmelden.
28.03.07
Auf den Spuren des Geldes

Der CSU-Ortsverband Stadtmitte besuchte die Sonderausstellung.
NEUMARKT. Der CSU-Ortsverband Stadtmitte besuchte unter Leitung der vor einigen Wochen neu gewählten Vorsitzenden Ulrike Rödl die Sonderausstellung "1001 historische Geldscheine".
Der Münzverein Neumarkt präsentiert noch bis Ostermontag in den Räumen des Stadtmuseums eine umfangreiche Sammlung historischer Geldscheine. Unter fachkundiger Führung von Andreas Meyer, dem Vorsitzenden des Münzvereins Neumarkt, wurde den CSU-Mitgliedern ein Einblick in die Geschichte der Banknoten gewährt. Beginnend mit dem ersten raren Sammlerstück der Welt, dem 1000-Käsch-Schein aus China, zeigt die Sonderausstellung eine faszinierende Retrospektive mit vielen Originalen.
Schwerpunkte sind europäische Papiergeldausgaben, Thaler- und Guldenscheine und zahlreiche Scheine des Kaiserreiches. Darüber hinaus dokumentiert die Ausstellung Banknoten der deutschen Kolonien sowie auch der Staaten, die Deutschland während des Ersten Weltkriegs besetzt hatte. Chronologisch folgen Ausgaben aus der Zeit der Inflation, des Nationalsozialismus, Geldscheine des Alliiertenkontrollrates, der erste D-Mark-Schein der damals noch jungen Bundesrepublik Deutschland und Ausgaben der einstigen DDR.
Besonders interessant waren die regionalen Notgeldscheine. Heutzutage könne man sich den inflationären Verfall des Geldes, der damals sozusagen über Nacht stattfand, kaum noch vorstellen, sagte Vorsitzende Rödl. Die Summen, die z.B. für ein Brot gezahlt werden mussten, gingen in die Millionen. Bürgermeister a.D. Emil Silberhorn, Mitglied im Ortsverband, hatte übrigens noch einige dieser alten Exemplare im Original mit dabei.
Anschließend übergab die Vorsitzende im Namen von Stadtverbandsvorsitzenden Helmut Jawurek die Ehrenurkunde und ein kleines Präsent für die 30jährige Mitgliedschaft bei der CSU an Dr. Felizitas Winkler.
Abschließend wies die Vorsitzende noch auf die nächste Veranstaltung des CSU Ortsverbandes Stadtmitte, die in Zusammenarbeit mit der Frauenunion Ortsverband Neumarkt unter Leitung von Stadträtin Gisela Burger stattfindet, hin. Am 18.April steht nämlich ein Besuch bei den Jura-Werkstätten auf der Tagesordnung.
25.03.07
"In Neumarkt verankert"

Die CSU-Stadtratsfraktion informierte sich bei der Firma "Europoles"

Die "Europoles"-Geschäftsführer Karl Wimmer und Fritz Fückert
mit CSU-Fraktionsvorsitzendem Ferdinand Ernst und Stadträtin
Lissy Walter (v.l.)
NEUMARKT. Die CSU-Stadtratsfraktion informierte sich vor Ort bei der Neumarkter Firma
Europoles.
"Firma und Produktionsabläufe besser kennenlernen"- unter diesem Motto besucht die Fraktion immer wieder Betriebe um politische Entscheidungen auf eine fundierte Basis zu stellen, hieß es.
Diesmal war man zu Gast bei der Firma
Europoles. Die Geschäftsführer Fritz Fückert und Karl Wimmer stellten den Stadträten zusammen mit dem CSU-Ortsverband Hasenheide die verschiedenen Masten vor. "Man muss sie anfassen und das Material fühlen", ermunterte Fritz Fückert die Interessierten, die von dem umfangreichen Mastenangebot überrascht waren.
Die Stärke von
Europoles liege darin, dass die Masten je nach Bedarf aus verschiedenen Materialien hergestellt werden: Schleuderbeton, Stahl oder glasfasergestärkter Kunststoff. "Der Kunde ist König!", so Karl Wimmer. Die Lichtmasten für Sylt sollten sich an die Umgebung anpassen und den touristischen Ansprüchen genügen, während Straßenmasten stabil und günstig sein müssen. Der Kreativität seien ebenso wenig Grenzen gesetzt, wie bei den Längen und Durchmessern, die gefertigt werden können. Masten bis zu einer Höhe von 130 Metern können in den Neumarkter Hallen produziert werden.
Europoles, so Geschäftsführer Wimmer, gehöre auch zu den wenigen Firmen, die Spezialmaste für die Flugsicherheit herstelle.
Nachdem
Europoles von Pfleiderer ausgegliedert wurde, formierte sich die Firma neu. Insgesamt 560 Mitarbeiter in den vier Werken Neumarkt, Dinkelsbühl, Regensburg und Breslau/Polen arbeiten bei
Europoles - avon 360 in Neumarkt in Produktion und Verwaltung. Neumarkt ist damit der größte und wichtigste Standort.
Momentan laufen außer den Verhandlungen in Europa viele Erfolg versprechende Gespräche mit Ländern im Nahen Osten, Afrika und Osteuropa. "Unsere Stärke ist der Mastbau und wir können auf eine über 100jährige Erfahrung verweisen. Wir produzieren das, was der Markt will", so Karl Wimmer. Ob Flutlichtmasten für Flughäfen oder Häfen oder die Skisprungschanzen in Bischofshofen und Oberstdorf, Schilderbrücken oder die Werbetürme von Möbelhäusern oder Freileitungsmasten für Stromleitungen. Momentan sei
Europoles einziger Mastenlieferant für RWE. Karl Wimmer brachte es auf den Punkt: "Oberpfälzer Qualität aus Neumarkt wird in die Welt getragen."
Fraktionsvorsitzender Ferdinand Ernst hielt es für außerordentlich erfreulich, dass die Geschäftsführer ihre Verankerung in der Region als wichtig erachten. Beide Geschäftsführer leben seit Jahrzehnten mit ihren Familien in Neumarkt.
Die 40 Lehrlinge, die jedes Jahr ausgebildet werden, würden regelmäßig übernommen. Das Durchschnittsalter der Mitarbeiter beträgt 39 Jahre - bei einer Firmenzugehörigkeit von 13 Jahren. Die Identifikation mit der Firma sei deshalb sehr groß. "Diese regionale Verankerung freut uns natürlich als Lokalpolitiker, denn wir wollen, dass
Europoles als Global Player die Arbeitsplätze hier in Neumarkt erhält", so Ferdinand Ernst.
Früher war
Europoles Teil des Pfleiderer-Konzerns. Helmut Jawurek erinnerte daran, wie die CSU mit ihrem damaligen Oberbürgermeister Alois Karl seinerzeit "alles getan" habe, um die Firma Pfleiderer am Standort Neumark zu unterstützen. "Mit unserer geschlossenen Unterstützung beim Bau der Energiezentrale, die von allen anderen Parteien in Neumarkt abgelehnt und bekämpft wurde , konnte der Standort Neumarkt gesichert werden," so Helmut Jawurek. "Und heute sehen wir, dass es wichtig war", so Ferdinand Ernst.
Jugendreferentin Elfriede Meier verwies auch auf die Initiative, die
Europoles beim Haus der Jugend, Bildung und Kultur angeboten habe. Die Firma und ihre Auszubildenden würden den Bau eines Klettermastens, der auch zur Beleuchtung dienen könnte, unterstützen. Die CSU befürwortet diesen Masten, der als Kletterangebot eine große zusätzliche Attraktion für die jungen Menschen in Neumarkt darstellen könnte.
23.03.07