Christlich Soziale Union

Diskussionen und Exkursionen

NEUMARKT. Unter Leitung der neu gewählten Vorsitzenden Ulrike Rödl traf sich der innerhalb Neumarkts größte CSU Ortsverband "Stadtmitte" zu seiner kostituierenden Vorstandssitzung und erarbeitete Themenschwerpunkte.

Rödl bedanke sich für die "große Loyalität und Unterstützung" bei den zurückliegenden Neuwahlen (wir berichteten). Man wolle gut eingeführte Veranstaltungen weiterführen und neue Aspekte zulassen - so lasse sich das Ergebnis der konzeptionellen Arbeit des Vorstands im CSU Ortsverband "Stadtmitte" zusammenfassen.

Der mittlerweile schon zur guten Tradition gewordene monatliche Stammtisch (jeden 1. Montag im Monat ab 19 Uhr im Gasthof "Deutscher Kaiser") soll als offener Treffpunkt für Gespräche und Diskussionen aufrechterhalten werden.

Aktuelle sachpolitische Themen werden in einmal im Monat stattfindenden Veranstaltungen erörtert.

Diese Aktivitäten sind geplant: Interessierte, Freunde und Bekannte sind zu den Veranstaltungen immer willkommen.

Um eine noch intensivere und vor allem persönliche Bindung zu den Mitgliedern des CSU Ortsverbandes Stadtmitte zu knüpfen, wurde beschlossen, dass zu runden Geburtstagen ab dem 65. Lebensjahr Geburtstagsbesuche durch die Vorstandschaft gemacht werden.
11.03.07

Füracker als Direktkandidat ?

NEUMARKT. CSU-Kreisvorsitzender Albert Füracker soll der Direktkandidat der CSU bei den Landtagswahlen werden.

Das deutete der Bezirksvorsitzende Hans Spitzner an. Der Wirtschafts-Staatssekretär würde diesen Informationen zufolge auf das Direktmandat verzichten und statt dessen auf der Liste antreten.

Überraschend war in diesem Zusammenhang auch eine Äußerung Spitzners, daß MdL Herbert Fischer nicht mehr kandidieren wolle. Der 66jährige Fischer war bisher immer über einen Listenplatz in den Landtag eingezogen und hatte sich öffentlich noch nicht dazu geäußert, ob er bei den Landtagswahlen im nächsten Jahr noch einmal antreten werde.
08.03.07

Scheitern bedauert

NEUMARKT. Nach dem Scheitern des Gesundheitszentrum am Unteren Tor war die weitere Entwicklung des Grundstücks Thema bei der CSU-Stadtratsfraktion. Auch die Wichtigkeit einer S-Bahnlinie nach Neumarkt wurde betont.

Die CSU-Stadtratsfraktion bedauert das Scheitern des "Hauses der Gesundheit". "Wir haben alles Vertretbare und Sinnvolle getan, um das Projekt zum Erfolg zu führen", so Fraktionsvorsitzender Ferdinand Ernst. Auch die Vertreter der Ärzteschaft hätten ihr Möglichstes beigetragen. Beide Seiten hätten sich dadurch aufeinander zubewegt. Dennoch habe man am Ende feststellen müssen, dass das Projekt aus vielfältigen Gründen nicht zu realisieren sei. Die CSU werde die Ärzte in ihrem Bemühen jedoch auch an anderen Standorten in Neumarkt unterstützen, so Ferdinand Ernst. Eine gemeinsame Lösung aus Einkaufszentrum und Haus der Gesundheit am Unteren Tor komme nun nicht mehr zum Tragen.

Daher gelte es, die Planungen zum Einkaufszentrum "solitär" voranzutreiben. Auf Basis der vom Stadtrat im Herbst 2006 getroffenen Entscheidungen sei nun mit Investor Krause kurzfristig ein aktualisierter notarieller Erbbaurechtsvertrag abzuschließen. Anschließend sei auch durch die entsprechenden Beschlüsse kurzfristig Baurecht zu schaffen, um die Baumaßnahme zu starten. Die beiden Ankermieter Kaufland und Mediamarkt hätten unterschrieben und die Vermietung der restlichen Flächen laufe auf Hochtouren. "Wir sind auf einem guten Weg, der mit der notwendigen Dynamik zu Ende geführt werden muss", so CSU-Vorsitzender Helmut Jawurek.

Auch eine zügige S-Bahnanbindung ist der CSU wichtig. Mit dem S-Bahnanschluss seien nach Informationen durch die Bahn AG nur Vorteile verbunden, berichtete Ernst. Die Anzahl der Verbindungen nach Nürnberg werde von täglich 52 auf rund 90 gesteigert. Gleichzeitig sei die Fahrzeit der S-Bahn schneller, als die der Regionalbahnen.

Die Regionalexpresszüge - also die aktuell schnellste Anbindung - blieben voll erhalten. Darauf werde die CSU auch größten Wert legen. "Entscheidend für die Außendarstellung einer Stadt ist immer auch die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel. Angesichts der aktuellen Diskussion um Klimaschutz wird das mit Sicherheit eine noch größere Bedeutung bekommen", so Ruth Dorner.

Für die CSU stehe außer Frage, dass man den S-Bahn-Anschluss mit aller Vehemenz unterstützen und forcieren will. Das Ziel, den Bau- und Finanzierungsvertrag noch heuer abzuschliessen, damit der Anschluss bis 2010 fertig ist, dürfe durch die Haltestellendiskussion nicht gefährdet werden.

"Hierzu werden wir zu einer sinnvollen Lösung kommen, wenn sich alle Beteiligte zusammensetzen und auf sachlicher Ebene eine tragfähige Lösung erarbeiten", ergänzte Dr. Heinz Sperber. Je besser die Vernetzung sei, desto höher seien auch Akzeptanz und Nutzung der S-Bahn.
09.03.07


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