SPD Neumarkt
Bayerns SPD-Vize zu Gast

MdB Florian Pronold
NEUMARKT. Der bayerische SPD-Vize Florian Pronold spricht in Breitenbrunn über "Unsere Zukunft im Ländlichen Raum".
Der öffentliche Vortrag mit anschließender Diskussion findet am 29. Juni um 19.30 Uhr im Gasthaus Lehner in Breitenbrunn statt.
Dem jungen Breitenbrunner SPD-Vorsitzenden Andreas Gabler und dem SPD Kreisverband mit Carolin Braun ist es gelungen, den prominenten Redner für den Vortrag zu gewinnen: MdB Florian Pronold ist stellvertretender Vorsitzende der Bayern-SPD und der Chef der Bayerischen Landesgruppe in Berlin.
Gabler, 22: "Ich stelle mir viele Fragen für die Zukunft auch meiner Heimatgemeinde Breitenbrunn: Wie geht es weiter mit der Hauptschule? Wie sieht die Anbindung an die Bahn und wie der öffentliche Nahverkehr aus?" Schon jetzt seien die Geburtenraten landesweit fallend, und die bayerische Staatsregierung investiere lieber in "Stoiber-Cluster" als in die weitere Entwicklung der ländlichen Gebiete.
Die Kreispolitikerin Braun hat ein ungutes Gefühl, wenn sie an die bayerische Landespolitik denkt: "Wirtschaftminister Erwin Huber lehnt noch immer die Forderung der Landkreise ab, ein eigenes Ministerium für Ländliche Räume zu schaffen. Die Zuständigkeiten dafür sind zersplittert, sie verteilen sich auf drei bis vier Ministerien. Diese muss man endlich schlagkräftig unter ein Dach organisieren!"
21.06.07
"Nicht mehr Erfüllungsgehilfe"
Dieser Tage scheinen die Kapriolen und Schauspielereien der
Christsozialen kein Ende mehr zu nehmen! Die CSU ist nicht mehr der
Mittelpunkt des Neumarkter Geschehens und das ist auch gut so.
Viele Jahrzehnte haben sie ihren Mehrheitsstatus
dazu missbraucht (siehe Bevorzugung beim Altstadtfest, oder dem
Neujahrsempfang) nun sieht auch die Bevölkerung, dass die
möchtegernmächtigen nur mit Wasser kochen.
So wird verkündet, dass der CSU Ortsverband den Planer des Sportheims
zu Gast hat. Im Vertrauen: geplant haben das neue TSV Sportheim die
Ausschussmitglieder und Verantwortlichen des Sportvereins, die CSU
glänzte höchstens durch Abwesenheit.
Aber auch sonst halten sich die
biederen Saubermänner wenig an die Vorgaben. Eigentlich ist es für alle
Fraktionen gleich gewesen, dass städtische Beamte und Bedienstete bei
parteilichen Veranstaltungen außen vor zu bleiben haben. Scheinbar nicht
für alle, die sind gleicher. Aber auch an anderer Stelle zeigt sich die
Unsicherheit wie sonst ist es zu erklären, dass Bürgerversammlungen in
Wahlversammlungen umdeklariert werden?
Die Profilierung im Rat ist die
Krönung. Beschlüsse werden nach einem Jahr neu überdacht, man schlägt
Salto rückwärts. Die letzten Verlautbarungen und Äußerungen der
Verantwortlichen stehen eher für Angst und Unsicherheit und zeugen nicht
gerade für Zuverlässigkeit.
Alles in allem wünscht die
SPD-Stadtratsfraktion, dass man zur Normalität zurück kommt und in der
Sache versucht zu arbeiten, auch wenn die nahende Kommunalwahl vor der
Haustüre steht.
Wir werden es nicht hinnehmen, dass man Tatsachen
verdreht oder versucht anderen den Schwarzen Peter zuzuschieben obwohl
die Entscheidungen allesamt aus den Reihen per Mehrheitsfraktion
getätigt wurden.
Man sollte auch endlich zur Kenntnis nehmen, dass der Erste
Entscheidungsträger der Stadt nicht mehr Erfüllungsgehilfe ihrer
Seilschaften ist.
Lothar Braun, SPD-Fraktionsvorsitzender14.06.07
"Nichts zu verheimlichen"
NEUMARKT. Der SPD-Kreisvorstand hat wichtige Weichen gestellt für die Kommunalwahlen im März 2008. Bereits am Freitag, 20 Juli, wird die Nominierungskonferenz die Kandidaten für die Kreistagsliste festlegen.
"Wir sind soweit – und es gibt keinen Grund, unsere Liste weiter zu verheimlichen," sagte Kreisvorsitzende Carolin Braun.
Die meisten Ortsvereine hätten ihre Kandidaten bereits gemeldet oder seien gerade dabei, das zu tun.
"Wie immer" wolle man eine gut ausgewogene Liste präsentieren: "Männer und Frauen, Erfahrene und Junge, aus allen Schichten und Berufsgruppen und quer durch den Landkreis", erklärte Braun. "Bei uns gibt es auch keine Probleme, unseren Nachwuchs einzubinden – das ist selbstverständlich für uns Sozialdemokraten!"
Das alles sei aber nicht einfach und wurde ausführlich und offen mit den Vertretern der Ortsvereine diskutiert.
Fast der gesamte Kreisvorstand hat sich bereits in drei Wochenendseminaren mit dem Thema Kommunalwahl beschäftigt und vor allem auch mit alternativen Veranstaltungsformen. Es wurden auch Möglichkeiten diskutiert, wie man Inhalte pfiffig an den "Mann" bringt.
In den Ortsvereinen Breitenbrunn und Berching sei bereits Einiges mit "großem Erfolg" getestet worden, und Barbara Schierl und Andreas Gabler gaben positive Berichte von "gelungenen Plakataktionen". Die Bürger seien interessiert und würden freundlich und aufmerksam reagieren, hieß es von den beiden Ortsvereinsvorsitzenden.
Der Juso-Kreisvorsitzende Andre Radszun hat mit den "jungen Sozis" ebenfalls bereits zwei Aktionen für Neumarkt geplant. "Wir werden das nach den Ferien in der Fußgängerzone durchziehen," erklärte Radszun.
30.05.07