SPD Neumarkt

Zu viel bezahlt ?

NEUMARKT. Die SPD in Seubersdorf fürchtet, daß die Bürger bei der Abrechung der Kanalisation zu viel bezahlen mußten.

SPD-Vorsitzender Josef Schlierf erinnerte in der letzten Mitgliederversammlung daran, dass die Beitragserhebungen nach wie vor auf der Kostenschätzung (Globalberechnung) Anfang der neunziger Jahre basieren. "In den darauf folgenden Jahren wurde allerdings das Abwassersystem umgeplant und die Baupreise fielen, was die Kanalisierung deutlich billiger gemacht hat, als zuvor geschätzt", so Schlierf weiter.

Nach wiederholten Mitteilungen von Bürgermeister Hans Bierschneider seien Beträge in Millionhöhe eingespart worden. "Diese Einsparungen müssten an den Bürger weitergegeben werden", forderte Gemeinderat Eberhard Stephan. Er erinnerte daran, dass der Bürgermeister angekündigt hatte, nach Fertigstellung des Kanals in Schnufenhofen eine neue Globalberechnung erstellen zu lassen.

Mittlerweile wurden jedoch weitere Ortsteile und Baugebiete fertig kanalisiert - die längst überfällige neue Abrechnung anhand der tatsächlichen entstandenen Kosten erfolgte jedoch immer noch nicht.

"Es darf nicht sein, dass jemand mehr zahlen muss, als tatsächlich Kosten entstehen", hieß es. Die Seubersdorfer SPD meint, dass nun endlich die durchgeführten Baumaßnahmen mit den Kanalbeiträgen, die von den Bürgern eingehoben wurden, abzurechnen seien. Erst dann könne die finanzielle Lage der Gemeinde beurteilt werden. Es sei im Interesse der Gemeindebürger, dass eine neue Globalberechnung nicht erst "bis nach 2008 verschleppt", sondern schnellstmöglich angestrebt wird.

26.04.07

"Desolate Zustände"

NEUMARKT. Dem Wohnungsausschuss soll jährlich ein Bericht über den Zustand städtischer Wohnungen vorgelegt werden, fordert die SPD.

Das Engagement der SPD-Stadträte, den Zustand der Neumarkter Sozialwohnungen in Erfahrung zu bringen, trage erste Früchte, hieß es am Donnerstag in einer SPD-Pressemitteilung. "Plötzlich wird man in der Stadt aktiv, renoviert Wohnungen, siedelt Familien um", schreibt Fraktions-Chef Lothar Braun.

Es sei "traurig genug, dass die Stadtverantwortlichen nicht um den Zustand ihrer Sozialwohnungen Bescheid wussten", heißt es von der SPD weiter. Um künftig "so desolate Zustände" zu vermeiden, regte die SPD-Stadtratsfraktion an, jährlich dem Wohnungsausschuss unaufgefordert ein Zustandsbericht vorzulegen. Außerdem soll der Sachstandsbericht über die Sozialwohnungen der Stadt im Stadtrat vorgestellt werden.

Obwohl der Antrag der SPD auf den Bau von zehn Wohnungen im Stadtrat abgelehnt wurde, sollte man weiter über das Thema nachdenken, schreibt die SPD: Es müßten ja nicht Neubauten sein, auch renovierte Altbauten und Wohnungen wären für diese Zwecke geeignet.

26.04.07

Wieder Unterbezirks-Vize


SPD-Bezirksvorsitzender MdL Franz Schindler (links) gratulierte der engeren Vorstandschaft des SPD-Unterbezirks Amberg-Sulzbach-Neumarkt. Von links: Gerd Lindl, Uli Hübner, Roland Pirner, Carolin Braun, MdL Reinhold Strobl, Manuela Steinicke, Oliver Daller, Hans-Jürgen Haas, Christian Beyer, Holger Schiewitz, Ismail Ertug und Hans Meßmann.

NEUMARKT. SPD-Kreisvorsitzende Carolin Braun ist in ihrem Amt als stellvertretende Unterbezirks-Vorsitzende bestätigt worden.

"Wir haben in den letzten beiden Jahren viel erreicht. Ich freue mich deshalb um so mehr auf die gute Zusammenarbeit in den kommenden beiden Jahren", kommentierte Uli Hübner, der mit nur einer Enthaltung wiedergewählte Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Amberg-Sulzbach-Neumarkt, den Ausgang des Unterbezirksparteitags mit Neuwahlen. Trotz der oftmals schwierigen politischen Großwetterlage, so Hübner, sei es gelungen, den Zusammenhalt des Unterbezirks weiter zu stärken.

Wenn man zukunftsfähig sein wollen, brauchen man, "ohne die Leistungen unserer erfahrenen Funktionäre schmälern zu wollen, ein attraktives personelles Angebot für die Zukunft", erklärte Uli Hübner weiter. Besonderen Dank für ihre Unterstützung fand Hübner für seine ebenfalls wiedergewählten Stellvertreter: Carolin Braun (Neumarkt), Oliver Daller (Stadt Amberg), MdL Reinhold Strobl und Christian Beyer (beide Amberg-Sulzbach).

"Wir haben mit dem neuen Unterbezirksvorstand wieder ein großartiges Team bekommen. Natürlich freue ich mich, dass es auch wieder eine starke Beteiligung aus dem Landkreis Neumarkt gibt", sagte Carolin Braun, die zugleich Vorsitzende des SPD-Kreisverbands Neumarkt ist. Aus dem Landkreis Neumarkt wurden außerdem in den Vorstand der SPD im Unterbezirk gewählt: als Orgaleiter Gerd Lind, als Pressebeauftragter aus dem Landkreis Neumarkt André Radszun, als Beisitzer Gaby Feierler-Egner, Barbara Schierl, Utha Lippmann, Bernd Lippmann und Anton Preißl.

Als neue Vertreterin der Jusos im Unterbezirksvorstand wurde Juliane Braun gewählt.

25.04.07


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