Freie Wähler

„Neue Pfade beschreiten“

NEUMARKT. Die Neumarkter UPW stellte einen Antrag auf die Ausweisung von Plätzen für sogenannte „Tiny-House“-Bauten im Neumarkter Stadtgebiet.

Man werde nicht nur die Idee unterstützen, eine ökologische Wohnsiedlung in Modulbauweise im Bereich der Maienbreite in Holzheim zu schaffen, sondern noch diesen zusätzlichen Vorschlag mit einbringen, hieß es in der Sitzung der UPW-Stadtratsfraktion. Die Verwaltung soll geeignete Flächen eruieren, Machbarkeit und Umsetzung prüfen und eine Bedarfsanalyse ausarbeiten.

„Da sich Grundstückspreise gerade auch in Neumarkt auf konstant hohem Niveau bewegen und auch Mieten und Kreditzinsen stetig steigen, wird es für viele Menschen immer schwieriger, Wohnraum im bezahlbaren Segment zu finden“, sagte Fraktionsvorsitzender Martin Meier.


Besonders charmant sei, dass auf vergleichsweise kleiner Fläche viel Wohnraum entstehen kann, sagte UPW-Stadtrat Prof. Dr. Grewe. Außerdem würde es die Möglichkeit eröffnen Grundstücke zu nutzen, die für komplexe Baukörper nicht geeignet sind. Dem Flächenverbrauch würde entgegengewirkt, der Nachverdichtung Rechnung getragen.

Grewe schilderte als Chefarzt am Neumarkter Klinikum in diesem Zusammenhang auch seine Erfahrungen mit der oftmals schwierigen Wohnungssituation für junge Ärzte und Krankenpfleger. Nicht selten würden die keine Möglichkeit finden, in Neumarkt sesshaft zu werden, „obwohl sie es gerne täten, aber schlichtweg keine Wohnungen oder Häuser finden“.
18.04.23

Abgeordnete zu Besuch

NEUMARKT. Auf Einladung des Ortsverbandes der Mühlhausener Freien Wähler besichtigte MdL Kerstin Radler am Alten Kanal den Skulpturenpfad.

Der Pfad entstand 2003 und wird beim alle zwei Jahre stattfindenden Bildhauer-Symposium „Kunst am Klenzebau“ erweitert. Im Laufe der Jahre entstand so eine beeindruckende Sammlung von Skulpturen an der Uferlandschaft entlang des historischen Ludwig-Donau-Main-Kanals.


Die Abgeordnete berichtete danach über ihre Arbeit im Landtag. Als Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst, Kulturpolitische Sprecherin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende konnte sie einen Einblick über ihre Aufgaben vermitteln. Danach wurde eifrig diskutiert.
08.04.23

Anklage gegen OB

NEUMARKT. Die Staatsanwaltschaft in Nürnberg hat den Neumarkter Oberbürgermeister Thomas Thumann wegen Untreue in zwei Fällen angeklagt.

Zuvor hatte das Gericht eine Verfahrenseröffnung abgelehnt; die Staatsanwaltschaft legte aber Beschwerde ein.


Der Stadt Neumarkt soll materialler Schaden entstanden sein, weil der OB zwei Verwaltungs-Mitarbeiter hochgruppiert haben soll, hieß es.

Oberbürgermeister Thumann teilte die Information über die Anklageerhebung am Mittwoch selbst mit. Er halte seine damalige Entscheidungen für richtig und stehe dazu.
05.04.23


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