Grüne

"Mehr Lehrlinge"

NEUMARKT. FLitZ und Grüne beantragten eine Verdreifachung der Ausbildungsplätze im Neumarkter Rathaus.

In einem Schreiben an Oberbürgermeister Thumann zeigte sich Stadtrat Hans-Walter Kopp im Namen der Fraktion dankbar, daß der Stadt-Chef im August zwei Ausbildungsstellen eingerichtet hat (wir berichteten). FLitZ und Grüne hätten dies bei seinem Vorgänger Alois Karl vergeblich gefordert.

Die Fraktion beantragt jetzt aber, daß die Schaffung von Lehrstellen im Neumarkter Rathaus "konsequent fortgeführt" wird. Der Stadtrat soll beschließen, daß auch im August 2007 und in den folgenden Jahren jeweils zwei Ausbildungsplätze geschaffen werden, so daß immer sechs Lehrlinge ausgebildet werden.

Die Begründung für den Antrag sei unverändert, schreibt Kopp:
26.10.06

"Glatt ein Grüner"

NEUMARKT. MdEP Albert Deß könnte "glatt ein Grüner sein, heißt es von den Grünen des Landkreises.

Allerdings wird in einer Pressemitteilung gleich eingeschränkt: " seinen Sprüchen nach zu urteilen ".

Wenn es Deß mit seiner Erklärung zum Welttierschutztag (wir berichteten) ernst meine, "dann sind wir Grüne hocherfreut", schreibt Kreissprecherin Gabriele Bayer in einer Pressemitteilung. Allerdings sollte er sich unbedingt mit seinem Parteikollegen Seehofer "auf eine gemeinsame Linie einigen, sonst macht er sich und Seehofer unglaubwürdig".

Bisher hätten die CSU-Politiker den Tier- und Verbraucherschutz "mit Füßen getreten". "Sie fördern Massentierhaltung, verhindern Grenzwertlisten für gesundheitlich bedenkliche Stoffe in Lebensmitteln, Gammelfleischskandale häufen sich insbesondere im CSU-regierten Bayern, sie bevorzugen unwürdigen Haltung von Hühnern in Legebatterien, sie fördern die Gentechnik in der Lebensmittelerzeugung statt die Biolandwirtschaft zu fördern", heißt es von den Grünen. "Aber vor allem ignorieren sie die Meinung und Wünsche der Bürger".
05.10.06

"Kampf gegen Rechts"

NEUMARKT. Die Neumarkter Grünen fordern dazu auf, erneut ein Verbot der NPD zu prüfen.

Im Vorfeld müssten besonders die V-Leute des Verfassungsschutzes schrittweise abgezogen werden, um eine erneute Ablehnung des Antrags durch das Bundesverfassungsgericht zu verhindern, heißt es in einer Pressemitteilung des Neumarkter Kreisverbandes.

Hintergrund der Resolution sei die gestiegene Gefahr durch den Rechtsextremismus, der sich in den letzten Monaten auch verstärkt in der Oberpfalz gezeigt habe. "Die Rechten treiben ihr Unwesen in der Oberpfalz und auch im Landkreis Neumarkt. Auch wenn sie in der Öffentlichkeit kaum bemerkt werden, stellen sie eine Gefahr für die Demokratie dar", so die Grünen.

Kreisvorsitzender Roland Schlusche erklärt: "Durch das Parteiengesetz erhält die NPD Privilegien, die sie nicht verdient". Kein Politiker bezweifle, dass ein Verbotsantrag erfolgreich sei, sobald man die Einflüsse der V-Leute reduziere und die Verfassungsschutzbehörden stärker kooperieren würden. Der Verbotsantrag 2003 sei ja nur deshalb gescheitert, weil das Verfassungsgericht nicht mehr habe unterscheiden können, welche Aussage von Leuten des Verfassungsschutzes getätigt wurde und welche wirklich der NPD zuzurechnen ist.

"Die Bundesregierung hat da aber nicht aus ihren Fehlern gelernt und lässt die Verfassungsschützer weiter wursteln wie bisher", erklärte Schatzmeister Stefan Schmidt, der die Resolution maßgeblich entworfen hatte, die Stoßrichtung. In den Mittelpunkt des Kampfes gegen Rechts dürfe aber der Verbotsantrag nicht gerückt werden. Vielmehr müsse man sich viel breiter mit dem Phänomen auseinandersetzen und vielerlei Maßnahmen ergreifen, um das Problem einzudämmen.

"Rechtsextremismus ist keine Meinungsäußerung, sondern ein Problem der Demokratie, das mit allen Mitteln bekämpft werden muss", soo Kreissprecherin Gabi Bayer. Alle Demokraten müssten mit allen demokratischen Mittel deutlich dagegen vorgehen, nicht nur in ostdeutschen Bundesländern, "sondern auch in Velburg, Postbauer und anderen Orten im Landkreis".
20.09.06

"Überzogene Pläne"

NEUMARKT. Wichtige Themen will die Fraktion aus Freier Liste Zukunft (FLitZ) und den Grünen in einer für Freitag mit Oberbürgermeister Thomas Thumann vereinbarten Unterredung ansprechen.

Vorrang habe dabei für die Fraktion die erneute Forderung nach einer möglichst exakten Kostenaufstellung über die vielen geplanten Großbaumaßnahmen in der Stadt, heißt es in einer Presse-Mitteilung. In der Fraktionsgemeinschaft würden Bedenken wachsen, dass die Stadt sich finanziell gesehen schlichtweg überhebe und die Rücklagen "ganz schnell für eigentlich Unnötiges aufgebraucht werden."

Die Stadt müsse sich früh genug entscheiden, ob der Schwerpunkt bei Stadthalle und Einkaufszentrum liege oder ob man damit rechnen müsse, dass von der Stadt demnächst Kosten in Millionenhöhe zu übernehmen sein werden, die bislang von Gebührenzahlern der Stadtwerke getragen werden. Über kurz oder lang sei nämlich zu erwarten, dass der Gesetzgeber verlangen werde, dass Defizite bei öffentlichen Personenverkehr, bei Freizeiteinrichtungen und bei Parkhäusern aus dem allgemeinen Haushalt zu leisten seien.

Die Aufgabe des Oberbürgermeisters sehen die vier Stadträte nicht darin, "überzogene Pläne des Amtsvorgängers um jeden Preis durchzusetzen". Eingehende Prüfungen und Gewissenhaftigkeit vorab seien unerlässlich.

Zusätzlichen Gesprächsbedarf sehen die Mitglieder der Fraktion bei den Themen Straßenumbenennung und Vergabe eines Preises für "vorbildliches, sozialpolitisches Engagement".
13.09.06


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