Christlich Soziale Union
Bundesminister kommt

Michael Glos
NEUMARKT. Wirtschaftsminister Michael Glos ist Festredner beim Neujahrsempfang der Neumarkter CSU am Freitag.
Mit dem festlichen Neujahrsempfang will die CSU die Tradition des Meinungs- und Informationsaustausches zwischen Politik, Kirche, Wirtschaft, Sport und Vereinen fortsetzen, heißt es in der Einladung zu der Veranstaltung am Freitagabend im Historischen Reitstadel.
Als Festredner konnte man in diesem Jahr einen Top-Politiker gewinnen: Michael Glos, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie wird das Hauptreferat halten. Die Veranstaltung wird mit der Begrüßung durch CSU-Stadtverbandsvorsitzendem Helmut Jawurek eröffnet. Grußworte sind auch von Landrat Albert Löhner und MdB Alois Karl geplant.
11.01.07
"Stadt-Platz" vor dem Rathaus
NEUMARKT. Die CSU-Stadtratsfraktion will die Umgestaltung des Fußgängerbereichs der Marktstraße zu einem Platz angehen.
Eine entsprechende Vorlage zur Behandlung im Stadtrat habe man an die Stadtverwaltung weitergeleitet. Dies gab CSU-Fraktionsvorsitzender Ferdinand Ernst in einer Pressemitteilung bekannt. Der zu schaffende Platz solle mit Grünzonen und Spielgeräten attraktiv gestaltet werden.
"Das Herzstück einer Stadt ist ihr Zentrum - in Neumarkt der historische Stadtkern um Rathaus und Marktstraße", heißt es in der Pressemitteilung. Hier müsse das Leben pulsieren und der Ort gleichzeitig zur Begegnung und zum Austausch einladen. "Dies zeichnet eine attraktive Innenstadt aus", so Ferdinand Ernst. Die große Kreisstadt Neumarkt sei gekennzeichnet durch ihre Zentralitätsfunktion als Einkaufs,- Bildungs- und Freizeitstandort. Die Konkurrenzsituation mit anderen Städten erfordere jedoch eine stetige, zielgerichtete Weiterentwicklung.
Die Markstraße sei nun seit 16 Jahren rund um das Rathaus für den Durchgangsverkehr gesperrt. Aus Sicht der CSU sei dies der richtige Schritt gewesen. Sie hält daher die Zeit für gekommen, den Straßencharakter der Fußgängerzone aufzuheben. Statt dessen solle zwischen Oberem und Unterem Markt ein großzügiger Platz gestaltet werden.
Forderungen, die Marktstraße, eventuell als Einbahnstraße, für den Verkehr freizugeben, hält die CSU für falsch. "Durch die Neugestaltung soll eine Kommunikationsfläche entstehen, die einen regen Austausch zwischen den beiden Straßenseiten zulässt", wird CSU-Vorsitzender Helmut Jawurek zitiert. Integrierte Grünzonen sollten eine angenehme Atmosphäre schaffen und Spielgeräte für Kinder eine willkommene Abwechslung in der Innenstadt bieten.
Die CSU-Fraktion hat daher beantragt, unter Einbindung der Gewerbetreibenden wie Einzelhandelsverband und Werbegemeinschaft aber auch der Altstadtfreunde, eine Arbeitsgruppe einzurichten. Diese Gruppe soll mit Verwaltung und politisch Verantwortlichen unter Beiziehung von Planern Gestaltungsvorschläge erarbeiten um die Attraktivität der Innenstadt zu steigern. Dabei sei dem notwendigen Flächenbedarf zum Beispiel für Altstadtfest, Wochen- oder Weihnachtsmarkt Rechnung zu tragen. Der städtische Finanzhaushalt 2007 werde entsprechende Mittel für Planungskosten enthalten.
Auch die Busse sollten künftig den Marktplatz weiter anfahren können. Schließlich sollen sie die Kunden in die Stadt bringen und den Käufern den problemlosen Transport ihrer Ware ermöglichen. Einen Widerspruch zu der Fußgängerzonen sieht die CSU in den Bussen nicht. Im Gegenteil werde sich die gelegentlich kritisierte Fahrgeschwindigkeit der Busse durch die Auflösung des Straßencharakters reduzieren.
Mit der Neugestaltung, so die stellvertretende CSU-Vorsitzende Gisela Burger, wolle man auch die aktuellen Veränderungen am Unteren Markt begleiten. Mit der Altstadtpassage, dem Oschmann-Anwesen und
KMK-Mode hätten sich dort neue Projekte entwickelt. Die Maßnahmen zur Platzgestaltung sollten daher in engem zeitlichen Zusammenhang realisiert werden. Dadurch soll auch die lange geforderte Belebung des Unteren Marktes unterstützt werden.
05.01.07
"Jahr der Neuorientierung"

Von der Adventsmusik bis zum "Glashüttenlandler" zog das "Freundeskreis-Ensemble" alle Register
seines musikalischen Könnens.

55 Jahre Mitgliedschaft in der CSU: Oberbürgermeister a.D.
Kurt Romstöck, beglückwünscht von seinem Nachfolger im Amt
und MdB Alois Karl, Stadtverbandsvorsitzendem Helmut Jawu-
rek und MdL Herbert Fischer (von links).
Fotos: Erich Zwick
NEUMARKT. Die traditionelle Weihnachtsfeier der im Stadtverband Neumarkt zusammengeschlossenen CSU-Ortsverbände nutzte deren Vorsitzender Helmut Jawurek, um Rückschau auf ein "Jahr der Neuorientierung" zu halten. Gleichzeitig tat er einen Blick nach vorne, damit die CSU ein "stabiler, verlässlicher Faktor und Motor in der politischen Arbeit in der Stadt bleibt."
So wird das Jahr 2007 ganz im Zeichen der Kandidatenaufstellung für die Stadtratswahl am 2. März 2008 stehen, wobei den Wählern, wie es Stadtratsfraktionsvorsitzender Ferdinand Ernst in seinem Grußwort zum Ausdruck brachte, "Persönlichkeiten empfohlen werden, die in der Bevölkerung tief verankert sind" - junge Leute wie erfahrene, deren Politik geprägt ist von "Tradition und Vision".

Das Redaktions-Team der "Raute" mit dem verantwortlichen Re-
dakteur Harald Frank (links) erhielt einen süffigen Gruß für seine
professionelle Arbeit am beliebten CSU-Magazin.
Die Tradition prägte dann doch mehr die Weihnachtsfeier als die Vision; denn nach einem von MdL Herbert Fischer eingeführten Ritual versammelten sich die der Kirche nahe stehenden Parteimitglieder zu einem gemeinsamen Gottesdienst in St. Johannes, wo Stadtpfarrer Norbert Winner trotz einer sich abzeichnenden Grippe die Botschaft von der Krippe verkündete. Und nach alter Sitte standen die Jubilare im Mittelpunkt der vorweihnachtlichen Feier: fast 100 konnten auf eine zehn- bis 60jährige Mitgliedschaft zurückblicken.
Die beiden "Sechziger", Hildegard und Hubert Bösl, waren jedoch verhindert, so dass Oberbürgermeister a.D. Kurt Romstöck mit 55 Jahren Parteizugehörigkeit der Senior unter den Jubilaren war. Ihm folgten vier "Fünfziger": Franziska Mayer, Alois Karl (Vater des Bundestagsabgeordneten), Josef Fürst und Dr. Hans Ebert. Michael Gruber und Alfred Mauerer halten der Partei seit 45 Jahren die Stange und fünf Getreue sind seit 40 Jahren dabei: Dr. Karl Stosiek, Hermann Endres, Josef Hobl, Michael Beyer und Josef Burzdzius. Die anderen Ausgezeichneten tragen seit zehn Jahren (14 Mitglieder), 15 Jahren (5), 20 Jahren (7) und 25 Jahren (5) das CSU-Parteibuch.

Stadtverbandsvorsitzender Helmut Jawurek und seine Stellver-
treterin Gisela Burger bedanken sich mit Blumen bei den pflicht-
bewussten "Seelen" der CSU-Büros.
Voraus gegangen war eine Dankesgeste an verdienstvolle Mitarbeiter. Aus den CSU-Büros erhielten Blumen Claudia Gonsior, Rosemarie Fürst und Renate Hiltner. Stadtverbandsvorsitzender Helmut Jawurek und seine Stellvertreterin, Stadträtin Gisela Burger, dankten der "Damenriege" für ihren nimmermüden Einsatz.
Einen ebenso herzlichen Dank durfte das Redaktionsteam der "Raute" mit Harald Frank als verantwortlichen Schriftleiter an der Spitze entgegennehmen. Statt Blumen gab's für sie eine Flasche erlesenen Weines: Dem Team gehören neben Harald Frank weiter Jürgen Bäuml, Irmgard Wanke, Roland Häberl, Alexander Ströber, Ludwig Stepper, Albert Körner und Gerlinde Wanke an.
So wie das Heu in der Krippe des Stalls von Betlehem sicherlich gepiekst hat, so konnte sich Helmut Jawurek eingangs auch ein paar Nadelstiche in Richtung Oberbürgermeister, UPW und den "Dauerverhinderern" Madeisky, Glossner, Kopp & Co. nicht verkneifen. "Der neue Oberbürgermeister konnte und musste sehen, dass mit seiner UPW-Truppe kein Staat zu machen ist", steuerte er einen verbalen "Pfefferkuchen" zu den auf den Tischen des Johanneszentrums angebotenen Lebkuchen und Plätzchen bei.
Er erinnerte an die von der CSU in großer Geschlossenheit vorangebrachten wichtigen Themen in der Stadtpolitik: Unteres Tor mit Einkaufszentrum (positiv), Unteres Tor mit Ärztehaus (auf gutem Weg), Stadtpark mit Stadthalle (Dialogphase 2) und Maibach-Museum. "Mit der UPW wäre keines dieser Projekte vorangebracht worden", gab sich der Stadtverbandsvorsitzende selbstbewusst. Und in Nikolaus-Manier hatte er auch noch für den Oberbürgermeister einen Rat parat: "Er darf sich nicht scheuen, seine eigenen Freunde zur Ordnung zu rufen" und "der Stadtrat darf nicht zu einem Komödienstadel verkommen."
Nach dieser Schelte gab's dann wieder Lob - selbstverständlich für die Parteifreunde, wobei er namentlich Hela Buchner, Gisela Burger, Ulrike Rödl, Heidi Dorfmüller, Irmgard Wanke, Markus Ochsenkühn und Dr. Alexander Ströber hervorhob. "Bei letzterem stehen in den nächsten Wochen wichtige personelle Weichenstellungen an", gab Jawurek andeutungsweise bekannt.
Konkreter wurde der Vorsitzende bei der Ankündigung des Neujahrsempfangs am 12. Januar 2007 im Festsaal des historischen Reitstadels. Als Hauptredner konnte dazu der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos, gewonnen werden - ein "Top-Politiker" also.
Er wird sicherlich auch einiges dazu vertiefen können, was CSU-Kreisvorsitzender Albert Füracker ("Ich bin zum ersten Mal als Kreisvorsitzender zu einer Weihnachtsfeier des CSU-Stadtverbandes eingeladen") in seinen Grußworten auf den Punkt brachte: "Wir müssen den Menschen die Angst nehmen und dafür sorgen, dass wieder Zuversicht einkehrt."
Dorthin sei man bereits auf einem guten Weg, nahm Bundestagsabgeordneter Alois Karl den ihm zugespielten Ball auf: die Verringerung der Arbeitslosigkeit und die Steigerung des Bruttosozialproduktes seien sichtbare Anzeichen. Mit der deutschen EU-Ratspräsidentschaft im kommenden Jahr würde das Ansehen Deutschlands in der Welt gemehrt.
Damit nicht noch mehr große und kleine Probleme gewälzt wurden und die Weihnachtsfeier nicht die Züge eines politischen Frühschoppens annahm, sorgte das "Freundeskreis-Ensemble" mit adventlichen Klängen, Georg Zeltner mit einer atemberaubenden Multivisionsschau, die in die "weihnachtlich-verschneite Bergwelt" führte, und das gemeinsam gesungene "O du fröhliche" für einen festlich-besinnlichen Abend.
Erich Zwick

Die Zeiten haben sich gewandelt - die Jubiläumsfotos (erste Reihe sitzend, zweite stehend) sind gleich geblieben. Hier die Jubilare, die schon die Lebensmitte überschritten haben…

…und hier jene, die in den nächsten zehn, 15 oder 20 Jahren wieder auf die Bühne gebeten werden.
18.12.06