Grüne
Wunsch und Wirklichkeit
NEUMARKT. Um das Thema "Gleichstellung: Wunsch und Wirklichkeit" geht es bei einer Veranstaltung der Grünen am nächsten Montag um 19 Uhr im Gasthof Kaiser in Neumarkt statt.
Bei freiem Eintritt gibt es zur Einstimmung bereits um 18.30 Uhr einen Sektempfang.
Es sind gleich drei Referentinnen geladen, um kurz ihre Perspektive als Grundlage für eine anschließende Diskussion mit allen Anwesenden einzubringen.
Als Mitinitiatorin der Veranstaltung eröffnet Beate Walter-Rosenheimer (Grüne Bundestagsabgeordnete und Frauenreferentin des Kreistags FFB) den Abend. Sie ist im Bundesarbeitskreis Wirtschaft unter anderem für "Frauen und Wirtschaft" zuständig und berichtet von den ersten Wochen ihrer Arbeit und aktuellen Entwicklungen der Gleichstellungspolitik auf Bundesebene.
Im Anschluss referiert Doris Wagner (Frauenreferentin des Landesverbandes der Grünen) über den ersten Gleichstellungsbericht der Regierung, der im Januar 2011 an das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend übergeben wurde. Dieser Bericht mit dem Titel "Neue Wege – Gleiche Chancen. Gleichstellung von Frauen und Männern im Lebensverlauf", lenkt den Blick auf die gesamte Lebensverläufe und soll eine Gleichstellungspolitik ermöglichen, die nachhaltig ist und sich nicht auf ein Stadium beschränkt.
Auch eine junge Frau wird auf dem Podium vertreten sein: Die 21jährige Dimitra Kostimpas ist Frauen- und Genderpolitische Sprecherin und Mitglied im Bundesvorstand der Grünen Jugend und beschäftigt sich dort ebenfalls mit Gleichstellungspolitik. Sie wird an ihre Vorrednerinnen anknüpfen und darüber hinaus auf die Perspektive junger Frauen eingehen.
Im Anschluss sind alle Teilnehmer eingeladen mitzudiskutieren und den Referentinnen Fragen zu stellen.
04.10.12
"Schon im Wahlkampf"

Bezirksrätin Ingeborg Hubert, Schriftführer Michael Dusch, MdL
Maria Scharfenberg, Bezirksvorsitzender Stefan Schmidt und
Neumarkts Kreisvorsitzende Gabi Bayer (v.l.)
NEUMARKT. 90 Prozent der oberpälzer Grünen wählten bei der Bezirksversammlung in Neumarkt die Fraktionsvorsitzende im Landtag Margarete Bause zur Landtags-Spitzenkandidaten.
Dem Bezirksvorsitzende Stefan Schmidt wurde die große Unterstützung für seine erneute Kandidatur zum Parteirat ausgesprochen.
Bei ihrer Bezirksversammlung in Neumarkt bereiteten sich die Grünen auf die Landesdelegiertenkonferenz am nächsten Wochenende in Rosenheim vor. Dort stehen neben den Wahlen auch Anträge zu Europa, zum Verbraucher- und zum Tierschutz, sowie zur Bildung auf dem Programm. Zu zwei Anträgen wollen die Grünen kleinere Änderungen einbringen.
Der Bezirksvorsitzende Stefan Schmidt warb für einen Antrag zur Zukunft des ländlichen Raums, den er gemeinsam mit weiteren Mitgliedern des Landesarbeitskreises erarbeitet habe.
Margarete Bause, die designierte Spitzenkandidatin zur Landtagswahl, bekam ein klares Votum von 90 Prozent der Oberpfälzer Delegierten. Die regionale Landtagsabgeordnete Maria Scharfenberg machte deutlich, dass es Bause ein großes Anliegen sei, in allen Regionen Bayerns grüne Ideen nach vorne zu bringen.
Ein ähnlich positives Signal gaben die Delegierten dem Bezirksvorsitzenden Stefan Schmidt mit auf den Weg. Er vertritt seit zwei Jahren die Oberpfälzer Grünen im Parteirat, einer Art erweiterten Landesvorstand. Schmidt machte klar, dass man sich bereits mitten im Wahlkampf befinde. Er freue sich auf "zwei heiße Wahlkampfjahre", in denen Bundes- und Landesregierung abgelöst und bei der Kommunalwahl noch mehr grüne Mandate gewonnen werden sollen. Abschluss sei schließlich die Europawahl im Mai 2014, bei der sich die Grünen "klar als pro-europäische Partei" präsentieren wollen.
29.09.12
"Nicht zum Nulltarif"
NEUMARKT. Den begehrten Titel "Hochschulstadt" gibt es für Neumarkt nicht zum Nulltarif, heißt es von den Kreisräten der Grünen.
Am 1.Oktober 2013 könnte eine Vision der Neumarkter Grünen wahr werden, schreiben sie in einer Pressemitteilung:
Rund 60 Studenten beginnen in der Hochschulstadt Neumarkt ihr Studium.
Seit vielen Jahren schon setzen sich die Grünen im Kreistag für einen Lehrstuhl für erneuerbare Energien in Neumarkt ein. "Ganz so wird es wohl nicht kommen", hieß es von den Grünen am Mittwoch.
Eine Außenstelle der Georg-Simon-Ohm Hochschule mit einer betriebswirtschaftlichen Fakultät und den Schwerpunkten Gesundheitsökonomie und Nachhaltigkeit wäre allerdings auch nach dem Geschmack der Kreistagsfraktion.
Doch dies sei "noch Zukunftsmusik".
In der letzten Fraktionssitzung informierten sich die Kreisräte und Stadtrat Thomas Leykam bei Michael Gottschalk, dem persönlichen Referenten des Landrats, über den aktuellen Stand der Planungen.
Die Bereitschaft der Nürnberger Hochschule, in Neumarkt ein neues Angebot für Studenten zu schaffen, wird von den grünen Kreisräten ausdrücklich begrüßt, hieß es.
Die Kreistagsfraktion sicherte der Kooperation zwischen dem Landkreis, der Stadt und Georg-Simon- Ohm Hochschule volle Unterstützung zu. "Es ist wichtig,daß die Entscheidungsträger in Stadt und Kreis bei diesem Zukunftsprojekt an einem Strang ziehen", betonte Kreisrätin Sigrid Steinbauer-Erler vor der Sondersitzung des Stadtrates am 4. Oktober.
Einigkeit sei vor allem auch wichtig bei der Suche nach einem Standort für die Nürnberger Filiale:
Neubau oder Umbau eines bestehenden Gebäudes, darüber sei noch keine Entscheidung getroffen worden.
Prof. Hartmut Fuchs von der Georg-Simon-Ohm Hochschule sei zunächst mit einer Standort-Analyse beauftragt worden.
Im Falle eines Neubaus plädieren die Grünen für eine Plus-Energie Hochschule mit solarer Holzbauweise, um ein deutliches Zeichen für nachhaltiges Wirtschaften zu setzen.
Es geht jedenfalls nicht zum Nulltarif: die städtischen Ausgaben sollten deshalb eine echte Investition für die Zukunft sein.
Deshalb fordert der Fraktionssprecher der Grünen, Roland Schlusche, auch ein deutliches Signal aus München: "Wir brauchen vom Kultusministerium die offizielle Anerkennung als dauerhafter Hochschulstandort, sonst könnte der Studiengang im schlimmsten Fall zur Eintagsfliege werden. Falls die Georg-Simon Ohm Hochschule in ein paar Jahren eventuell die Mittel für die Außenstelle streichen muß, wäre der Freistaat Bayern in der Pflicht".
26.09.12
MdB radelt
NEUMARKT. Der Grüne Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Gambke besucht auf seiner Radtour durch die Oberpfalz auch den Raum Neumarkt.
In Neumarkt will sich der Landshuter am Freitag über die Situation an der
Staatstraße 2240 zwischen Neumarkt und Höhenberg informieren. Nach einem Gespräch mit
Neumarkts Stadtbaumeister Rudolf Müller-Tribbensee will er sich mit den lokalen Grünen die
Lage vor Ort ansehen.
Dabei sollen die Auswirkungen der derzeit im Bau befindlichen Autobahnausfahrt
Frickenhofen auf das Verkehrsaufkommen soll erörtert werden. Außerdem will man erforderliche
Maßnahmen zur Gefahrenreduzierung für Radfahrer und Fußgänger diskutiert.
Weitere TeilnehmerInnen sind die Neumarkter Stadträtin Johanna Stehrenberg, die beiden
Kreisvorsitzenden Gabi Bayer und Dr. Roland Schlusche sowie der Bezirksvorsitzende, Stefan
Schmidt.
Der Termin eignet sich insbesondere auch zur Bildberichterstattung.
29.08.12