Christlich Soziale Union
Fahrt ins Freilandmuseum
NEUMARKT. Im September findet wieder eine Fahrt ins Freilandmuseum Oberpfalz statt. Jetzt war es Tagungsort für die Sitzung des Bezirkstages.
Die Oberpfälzer Einrichtung zeigt nicht nur Häuser aus der Oberpfalz, sondern die gesamte Anlage ist eingebettet in die Oberpfälzer Kulturlandschaft, wie Museumsleiter Tobias Hammerl sagte. „Das war nicht immer idyllisch“, sagte Tobias Hammerl, der bei einer Führung viele interessante Details zeigte, wie früher in der Oberpfalz Landwirtschaft betrieben wurde.
Das Museum beschäftigt neben zahlreichen Vollzeit- und Teilzeitkräften inzwischen auch einen Auszubildenden im Zimmererhandwerk. „Das ist notwendig, denn die Häuser und Einrichtungen des Museums müssen immer wieder repariert und ausgebessert werden, da brauchen wir Leute, die das alte Handwerk auch beherrschen“, so Bezirksrätin Heidi Rackl.
Im Museum kann man auch ein freiwilliges kulturelles Jahr absolvieren, das Aufgabengebiet dafür ist weit gesteckt und reicht von Arbeiten mit den Tieren, in der Landschaft, aber auch mit den Besuchern und vor allem vielen Kindern und Jugendlichen.
„Die Oberpfalz erfahren“ – unter diesem Motto findet eine Tagesfahrt nach Neusath-Perschen statt, zu der Bezirksrätin Heidi Rackl eingeladen hatte. Für die Busfahrt nach Neusath-Perschen mit Führung, Mittagessen und Zeit zur freien Verfügung am 28. September sind noch einige Plätze frei. Anmeldungen sind unter Telefon 09181/22641 möglich.
01.08.24
„Kluge Konzepte“

Die CSU-Stadtratsfraktion traf sich zur Diskussion beim Neumarkter THW
Foto: Florian Basel
NEUMARKT. Wie kann man den nächsten Hochwassern und Klima-Katastrophen in Neumarkt begegnen? Darüber diskutierte die CSU-Stadtratsfraktion.
Man traf sich dazu in den Räumlichkeiten des THW-Ortsverbandes. Neben dem THW-Ortsbeauftragten Benedikt Aurbach informierte auch Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn über den derzeitigen Planungsstand zu dem Thema.
Aurbach erläuterte den Stadträten nicht nur vor Ort den Bestand und die Funktionsweise des THW-Fuhrparks, sondern stellte auch aus Expertensicht einige Ideen für einen krisenfesten Katastrophenschutz vor.
Ein kluges Konzept zum Katastrophen- und Hochwasserschutz sei für die Stadt Neumarkt unerlässlich, hieß es von den Politikern Es gehe darum, alle Betroffenen für den Ernstfall zu wappnen, sagte Fraktionsvorsitzender Peter Ehrensberger.
Elemente eines solchen Konzepts könnten die Sicherstellung eines zielgenauen Meldesystems, der Aufbau effizienter Einsatzstäbe und der Ausbau von Übungsmöglichkeiten für die Einsatzkräfte aller Organisationen sein.
Gerade in Zeiten des Klimawandels und seiner bereits spürbaren Auswirkungen auf Neumarkt sei es von großer Bedeutung, entsprechende Maßnahmen unter pragmatischen Gesichtspunkten zeitlich nach vorne zu ziehen, sagte Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn.
25.07.24
Vorsitz geht an UPW
NEUMARKT. Der Vorsitz des Rechnungsprüfungsausschusses im Neumarkter Stadtrat wechselt unerwartet von der CSU zur UPW.
Der bisherige Vorsitzende Marco Gmelch bat in der Stadtratssitzung am Mittwochabend offiziell um seine Entbindung, da sich der Vorsitz nur schwer mit seiner „neuen“ Eigenschaft als Bürgermeister vereinbaren lasse.
Gmelch (CSU) machte auch gleich im Namen seiner Partei einen Vorschlag für seinen Nachrücker im Rechnungsprüfungsausschuß: das sollte allerdings kein Parteifreund werden, sondern Franz Düring von der UPW.
Und damit nicht genug: Gmelch schlug Düring auch als neuen Vorsitzenden des Rechnungsprüfungsausschusses vor. Der Stadtrat bestätigte beide Vorschläge ohne Diskussion.
25.07.24