Tödliches Heroin
Cham. Nach intensiven Ermittlungen hat die Kriminalpolizei einen 42-jährigen Mann festgenommen, der im Verdacht steht, hochpotentes Heroin verkauft zu haben – mit mindestens einer tödlichen Folge.
Ein Gutachten bestätigt jetzt eine lebensgefährliche Wirkstoffkombination.
Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg konnte in den Ermittlungen zu drei mutmaßlichen Drogentoten im Raum Cham einen entscheidenden Fortschritt verzeichnen: Am 30. Juli wurde ein 42jähriger Mann aus Cham im Rahmen einer groß angelegten Durchsuchungsaktion durch Spezialkräfte festgenommen. Gegen ihn besteht der dringende Tatverdacht, durch die Abgabe von Heroin leichtfertig den Tod von drei Menschen verursacht zu haben.
Zudem wird ihm unerlaubter Handel mit Betäubungsmitteln, sowie weitere Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz zur Last gelegt. Vier Objekte wurden im Zuge der Maßnahmen durchsucht – die Auswertung dauert an.
Das chemisch-toxikologische Gutachten zum Tod des 33jährigen Mannes, der am 22. April auf dem Gelände einer Tankstelle tot aufgefunden wurde, liegt mittlerweile vor. Demnach dürfte eine hochdosierte Heroinzubereitung ursächlich für den Tod gewesen sein. Weitere im Blut nachgewiesene Wirkstoffe wirkten vermutlich zusätzlich verstärkend und begünstigten das tödliche Zusammenspiel.
Die toxikologischen Untersuchungen der beiden weiteren Verstorbenen – einer 20jährigen Frau und eines 24jährigen Mannes – sind noch nicht abgeschlossen.
01.08.25
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