Nürnberg.Wie berichtet wird seit dem 6. Februar die 61jährige Anna E. aus dem Herriedener Ortsteil Hohenberg vermisst. Nach Hinweisen aus der Bevölkerung gibt es neue Ermittlungsansätze.
Am 6.Februar befand sich die Frau mit ihrem Lebensgefährten in Ansbach, um das dortige Brückencenter zu besuchen. Sie stieg gegen 10.30 Uhr aus dem Auto und wollte sich in das Einkaufszentrum begeben, während ihr Lebensgefährte einen Parkplatz suchte. Seitdem ist Anna E. verschwunden. Zuvor befand sich das Paar in einer Apotheke, um ein Rezept für eine körperliche Erkrankung einzulösen.
Bei den Ermittlern des zuständigen Fachkommissariats der Ansbacher Kriminalpolizei gingen nun einige konkrete Hinweise ein. In diesem Zusammenhang wurde Anna E. am 6.Februar gegen 12.30 Uhr in der Ansbacher Innenstadt von Bekannten gesehen. Sie war alleine unterwegs und ging offenbar in Richtung des Ansbacher Bahnhofs.
Es ist nicht auszuschließen, dass die Frau dort einen Zug bestieg. Da Anna E. in der Vergangenheit Urlaubsreisen in das südliche Bayern unternahm, besteht die Möglichkeit, dass sie sich derzeit im süddeutschen Raum befindet. Außerdem hat die Vermisste familiäre Bezugspunkte in den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen.
Beschreibung:
Frau E. hat blonde, kurze Haare, ist 168 Zentimeter groß und etwa 95 kg schwer. Sie ist Brillenträgerin. Am Tag des Verschwindens trug sie einen knielangen schwarzen Mantel, eine beige Hose und schwarze Schuhe. Sie führte eine schwarze Handtasche mit sich. Anna E. ist auf Medikamente angewiesen.