Tritte gegen Kopf
Regensburg. Mit außerordentlicher Brutalität haben zwei afghanische Jugendliche bei einer Kontrolle einen Polizeibeamten schwer verletzt.
Polizeibeamte führten am Samstagabend in den Regensburg Arcaden nach Geschäftsschluss Personenkontrollen durch. Dabei wurden die Beamten von einer vorbeiziehenden etwa 15köpfigen Gruppe gestört.
Danach entschieden die Beamten gegen 21 Uhr, diese jungen Männer zu kontrollieren. Mit dieser Maßnahme zeigten sich diese jedoch nicht einverstanden.
Plötzlich entwickelte sich ein Handgemenge, bei der einer der Beamten zu Boden gebracht wurde. Ein 17 Jahre alter afghanischer junger Mann trat dem Beamten gegen den Körper, während der Hauptaggressor, ebenfalls ein 17jähriger Bursche mit afghanischer Herkunft, den auf dem Boden liegenden 26jährigen Polizisten mehrfach gegen Kopf trat.
Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär behandelt. Er erlitt bei dem Angriff eine Gehirnerschütterung, eine Schädelprellung und eine Platzwunde. Lebensgefahr besteht nicht.
Die beiden Angreifer wurden vorläufig festgenommen. Die Kriminalpolizei Regensburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach den ersten kriminalpolizeilichen Ermittlungen sehen sich die beiden Tatverdächtigen nun dem Vorwurf der gefährlichen Körperverletzung, dem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und tätlichem Angriff gegen Vollstreckungsbeamte gegenüber.
Außerdem wird dem jungen Mann, der mehrfach gegen den Kopf des Polizisten trat, ein versuchtes Tötungsdelikt vorgeworfen.
Gegen den Haupttäter wurde ein Untersuchungshaftbefehl erlassen
15.01.18
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