Windhund wieder da

Die Express-Ausstellung wurde feierlich eingeweiht.
NEUMARKT. OB Thomas Thumann hat am Wochenende die neue Express-Ausstellung im Museum für historische Maybachfahrzeuge eröffnet.
In seiner Ansprache betonte er, dass "der springende Windhund wieder zurück" sei. 50 Jahre nach der Schließung der Expresswerke seien in den ehemaligen Produktionsräumen nun eindrucksvolle Exponate zu diesem Kapitel Industriegeschichte der Stadt zu sehen. Architektin Gudrun Berschneider habe hier zusammen mit den Mitarbeitern des Kulturamtes und des Bauamtes "ein wahres Juwel geschaffen".
Er dankte allen Beteiligten für die fachkundige, sensible und umsichtige Umsetzung des Projekts, für das die Stadt rund 200.000 Euro investiert hat. Ganz besonders dankte er den Mitgliedern der Interessengemeinschaft Express und den ehemaligen Expressmitarbeitern, die alle zur Ausstellungseröffnung eingeladen waren. Sie hätten durch Informationen, Kontakte und Leihgaben diese Ausstellung mit ermöglicht. Denn ein Großteil der Exponate, die darin zu sehen sind, stammen nicht aus dem Stadtmuseum, sondern von privaten Leihgebern und Stiftern.
Architektin Berschneider erläuterte in ihrer Ansprache die Baugeschichte und die Konzeption, bevor Petra Henseler in einem Vortrag die Frühgeschichte der Industrialisierung Neumarkts erläuterte. Stadtpfarrer Norbert Winner und Dekan Dr. Norbert Dennerlein erteilten anschließend der Ausstellung den kirchlichen Segen.
Im Anschluss an den offiziellen Teil folgte eine Gesprächsrunde mit Bernd Kaksch unter dem Titel "Neimak, woast es no?". Dabei plauderten ehemalige Expressmitarbeiter aus dem Nähkästchen. Am Nachmittag hatte die Bevölkerung Gelegenheit, bei einem Tag der offenen Tür die Ausstellung zu besichtigen.
18.07.09
neumarktonline: Windhund wieder da