"Für Pöllinger zu teuer ?"
NEUMARKT. Die Pöllinger CSU wirft dem OB Knausrigkeit bei Plänen zur Unterführung der Pöllinger Hauptstraße vor.
Die UPW, allen voran OB Thumann, ziehe bei vielen Projekten, die Aufgabe einer Kommune wären, das Argument "zu teuer" aus dem Ärmel, heißt es in der Stellungnahme der Pöllinger CSU zu einer Erklärung von Oberügermeister Thumann (
wir berichteten), der eine solche Unterführung ablehnte.
Einer mögliche Unterführung der Pöllinger Hauptstraße unter dem Ring würde selbst von der Obersten Baubehörde in München unterstützt. "Anscheinend versteht man sich in der obersten Etage der Stadtverwaltung als weitere Bank in Neumarkt und versucht, möglichst kein Geld auszugeben, selbst auf die Gefahr von Stillstand in unserer Stadt", erklärte die Pöllinger CSU.
Ein "Fußgänger- und Radfahrerproblem" sei aussschließlich auf eine schlechte Ampelschaltung zurückzuführen gewesen. Diese Fehlschaltung wurde, nach etlichen Beschwerden, im Mai 2007 abgestellt.
Es dürfte zwischenzeitlich auch in der Stadtverwaltung angekommen sein, dass es an der Pöllinger Kreuzung schon zu etliche schweren Unfällen bei Linksabbiegern, von Neumarkt kommend, Richtung Woffenbach gekommen ist, heißt es in der Stellungnahme weiter. Vor einigen Jahren starb dabei sogar ein Kradfahrer.
Auch der Hinweis "andere", wie zum Beispiel das Regensburger staatliche Straßenbauamt wären zuständig, wolle die Pöllinger CSU nicht gelten lassen. Der CSU Ortsverband stelle sich hier schon die Frage, "ob sich OB Thumann nun für diese Stadt und seiner Bürger verantwortlich fühlt oder nicht". Es sei doch wohl zweitrangig, wie Zuständigkeiten geregelt sind, wenn es um das Wohl der eigenen Bürger gehe.
01.06.08
neumarktonline: "Für Pöllinger zu teuer ?"