Bürgermeister warben

Die drei Bürgermeister zusammen mit der aus Deining, Parsberg, Lupburg und Neumarkt bunt gemischten Standbesetzung vom Mittwoch.
Fotos: Erich Zwick

Luise Seger (im Dirndl), Ingrid Seitz und Erika Öhm (ganz in
Weiß) sagen's den Bürgermeistern mit (Deininger) Herz.

Die Bürgermeister Josef Bauer und Hans Bierschneider lassen
sich nach "marktschreierischer Arbeit" ein wohltemperiertes
Weizen schmecken; derweil muss sich Alois Scherer mit Mineral-
wasser an sein Fastengelübde halten.
NEUMARKT. Die Bürgermeister der Stadt und der Gemeinden, die an der Bundesstraße 8 südlich von Neumarkt gelegen sind, gaben sich am Mittwoch auf der Freizeitmesse in Nürnberg ein Stelldichein.
Beim "Gipfeltreffen" von Nord nach Süd am runden Tisch: Alois Scherer-Deining, Hans Bierschneider-Seubersdorf und Josef Bauer-Parsberg.
In entspannter Atmosphäre - für Alois Scherer und Josef Bauer war die Wahl siegreich gelaufen; Hans Bierschneider konnte schon dem Sonntag gelassen entgegensehen, weil sein Mandat in einem anderen Turnus läuft - hatte das bürgermeisterliche Trio ein wenig Zeit über gemeindeübergreifende Probleme zu sprechen und nebenbei Repräsentationspflichten nachzukommen.
So hatte Deinings Bürgermeister Alois Scherer die nun schon traditionellen "Deininger Herzen" im Gepäck - ein Brezengebäck in Herzform. Diese gebackene Herzlichkeit ließen sich die zahlreichen Besucher auf dem Gemeinschaftsstand "Oberpfälzer Juratäler" nicht ent-gehen, sondern gleich durch den Magen gehen.
Josef Bauer steuerte dazu die Musik bei. Aus Parsberg brachte er Wolfgang Drescher und aus Lupburg Christian Siewert mit ihren Instrumenten mit, die mit volkstümlichen Klängen vor und hinter dem Stand das Publikum anlockten.
Aber auch die Kontaktpflege kam nicht zu kurz. Erstaunlich, wie viele Messebesucher die drei Bürgermeister persönlich kannten und mit ihnen ein paar Worte wechselten. Nach so vielen guten Gesprächen kam dann ein von Tourismusbüroleiterin Christine Riel "organisiertes" Weizenbier gerade recht, um die ausgetrockneten Kehlen wieder geschmeidig zu machen.
Nur einer musste passen: Alois Scherer griff zum Mineralwasser, um sein "Heilfasten-Gelübde" während der Zeit bis Ostern nicht zu brechen.
Erich Zwick
05.03.08
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