Jugendbegegnung 2006 steht


Internationalen Jugendbegegnung - unser Foto entstand beim
letzten Friedenskonzert in Neumarkt.
Foto:Archiv
NEUMARKT. "Mit der Internationalen Jugendbegegnung hat die Stadt Neumarkt einen ganz eigenen und sehr eindrucksvollen Weg zur Völkerverständigung eingeschlagen", ist sich Oberbürgermeister Thomas Thumann sicher.

Er freute mich, dass auch dieses Jahr wieder Jugendliche aus sechs Ländern daran teilnehmen werden. Bereits seit Herbst 2005 laufen die intensiven Vorbereitungen des Arbeitskreises für die Jugendbegegnung, die vom 28.Oktober bis 4.November stattfinden wird.

Neben gemeinsamen Proben und Unternehmungen sowie dem Friedenskonzert ist diesmal auf Anregung von Bürgermeister Arnold Graf eine kleine Gedenkfeier auf dem Kriegsgräberfriedhof am Föhrenweg geplant, die am Allerheiligentag abends abgehalten werden soll. Dazu sollen auch Vertreter der Konsulate sowie die örtlichen Krieger- und Soldatenvereine eingeladen werden.

Auch eine wichtige Personalie konnte der Arbeitskreis in seiner Sitzung am Dienstag bekanntgeben. Tobias Hartlieb wird der Dirigent für die diesjährige Jugendbegegnung sein.

Bürgermeister Graf konnte dabei auch bestätigen, dass inzwischen zahlreiche Rückmeldungen von den angeschriebenen Teilnehmerländern eingegangen sind. So haben Jugendliche aus Rumänien, Serbien-Montenegro, Polen und Tschechien ihr Kommen zugesagt. Aus Ungarn und Russland werden ebenfalls wieder Teilnehmer kommen, auch wenn hier die offizielle Bestätigung noch aussteht.

Dirigent Hartlieb und Franz Rauch wollen nun in den nächsten Tagen das musikalische Programm für die Proben und das Friedenskonzert ausarbeiten. Anschließend müssen die entsprechenden Noten besorgt und an die Teilnehmer in den einzelnen Länder versandt werden. Die soll bis Mitte April geschehen sein.

Oberbürgermeister Thumann sieht es als großes Verdienst der Arbeitsgruppe um Bürgermeister Graf an, dass die Internationale Jugendbegegnung heuer bereits zum sechsten Mal stattfinden wird. Er dankte Arnold Graf, der 2001 die Jugendbegegnung ins Leben gerufen hat und seither auch den Arbeitskreis leitet, und den Mitgliedern des Arbeitskreises, die jedes Jahr viel Zeit und Engagement in die Vorbereitung und die Durchführung dieser weit beachteten Jugendbegegnung investieren. Hier sei etwas entstanden, "das unverwechselbar mit dem Namen Neumarkts verbunden ist und das durch die Jugendlichen auch in die Welt hinaus getragen wird", sagte Thumann.

Wie üblich werden die Jugendlichen aus den Teilnehmerländern eine Woche in Neumarkt bei Gasteltern verbringen; die Begleitpersonen werden in der Pension "Am Weiher" untergebracht sein.

Das Abschlusskonzert werden die jugendlichen Musiker aus den osteuropäischen Ländern zusammen mit der Neumarkter Camerata am 3.November im Reitstadel aufführen. In der Begegnungswoche werden die Teilnehmer aus den verschiedensten Ländern unter der Leitung von Dirigent Tobias Hartlieb gemeinsam das Programm einstudieren.

Außerdem soll bei einer Feier auf dem Kriegsgräberfriedhof am Föhrenweg dem Motto dieser Jugendbegegnung gedacht werden: Versöhnung über Gräbern.

Daneben wird es aber auch genügend Gelegenheit für die Jugendlichen zum Kennenlernen und für gemeinsame Unternehmungen geben. Das bis dahin fertig gestellte Haus für Jugend, Bildung und Kultur wird zentrale Anlaufstation sein, wo auch Treffen organisiert werden. Darüber hinaus sind Ausflüge etwa nach Nürnberg und nach Amberg sowie eine Stadtführung vorgesehen. Die Stadt hofft auch in diesem Jahr wieder auf die Unterstützung von Sponsoren, ohne die eine solch aufwändige Veranstaltung kaum zu organisieren wäre. Sponsoren können sich melden bei Ulrike Rödl, Telefon 255-131.

Die große Abschlussveranstaltung, das Friedenskonzert am 3.November, wird aus einem Konzert und einer Video-Präsentation bestehen. Dabei werden die Teilnehmer und ihr Land porträtiert. Zur Abschlussveranstaltung und zur Feier auf dem Kriegsgräberfriedhof werden als besondere Gäste die Konsule der Teilnehmerländer und die Europaabgeordneten aus Bayern eingeladen.

Zu der Arbeitsgruppe, die den Jugendaustausch vorbereitet, gehören unter anderem Bürgermeister Arnold Graf, die Oberstudiendirektorin Ulrike Severa, Marianne Hortolani und Studienrat Franz Rauch vom Ostendorfer Gymnasium, Stadtrat Georg Jüttner, die Kulturamtsleiterin Dr. Gabriele Moritz, der Leiter der Musikschule Wolfgang Fuchs und Sigi Müller vom Jugendbüro der Stadt. Mit dabei sind meist auch Johann Kerner vom Verein Valores als Kontaktperson für Rumänien und Georg Reis, der die Kontakte mit Russland betreut.
15.03.06
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