Kontakte nach Neumarkt!


Auf der Flucht: Heinz Biersack
Fotos:Polizei
NEUMARKT. Der brutale Auto- Räuber von Nürnberg hat offenbar enge Kontakte nach Neumarkt ! Die Kripo hat den als gewalttätigt bekannten Heinz Biersack (43) als Täter identifiziert. Biersack hatte einen Autofahrer mit vorgehaltenem Messer überfallen, entführt und seinen Mercedes geraubt. Er ist auf der Flucht und könnte sich auch im Raum Neumarkt aufhalten !

Die Ermittler der Nürnberger Kriminalpolizei sind bei ihrer Fahndung nach dem Räuber, der am 1. März gegen 19 Uhr in der Nürnberger Innenstadt einen Autofahrer mit einem Messer bedroht hat, einen entscheidenden Schritt weiter gekommen. So steht jetzt die Identität des Täters fest: Es handelt sich um den 43 Jahre alten Heinz Biersack, der nach Auskunft der Polizei auch enge Kontakte nach Neumarkt unterhält.

Es könne durchaus sein, daß sich Biersack im Raum Neumarkt aufhält, sagte ein Sprecher der Nürnberger Kripo auf Fragen von neumarktonline. So habe zum Beispiel seine erste Flucht von Nürnberg aus in Richtung Neumarkt geführt. Biersack habe in Neumarkt mehrere gute Bekannte. Er sei in der Vergangenheit häufig in der Stadt gesehen worden.

Wer den Täter sieht, soll sofort die Polizei verständigen. Der Polizeisprecher: "Der Mann ist als Gewalttäter bekannt und möglicherweise bewaffnet !"


Dieses Foto entstand bei der Video-Überwachung der
Bank in Ingolstadt.
Wie berichtet stieg der Räuber gegen 19 Uhr in der Lorenzer Straße über die Beifahrertür des Autos zu, bedrohte sein Opfer massiv mit einem Küchenmesser und dirigierte es zunächst durch das Stadtgebiet Nürnberg, dann über die Bundesautobahn 73 stadtauswärts in Richtung Feucht und weiter auf der B 8 nach Schwarzenbruck.

Etwa 25 Kilometer außerhalb von Nürnberg, südöstlich von Schwarzenbruck, fesselte der Räuber in einem Seitenweg sein Opfer mit Kabelbindern an den Händen, erpresste die Geldbörse mit EC-Karten sowie sämtliche persönliche Gegenstände und die Geheimnummer der Scheckkarte. Anschließend forderte er das Opfer zum Aussteigen auf und flüchtete mit dem Daimler Benz.

Der Überfallene lief zu Fuß zum nächsten Wohnanwesen und konnte von dort per Notruf die Polizeieinsatzzentrale verständigen. Er blieb glücklicherweise unverletzt.

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen führten zu einer Bank in Ingolstadt. Dort war bereits eine Stunde nach der Tatausführung versucht worden, mit der geraubten Geldkarte Bargeld abzuheben, was jedoch misslang. Die bereits gesperrte Karte wurde eingezogen. Der Geldabheber konnte fotografiert werden.

Es handelt sich um den 43jährigen Heinz Biersack, der wegen Gewaltdelikten bereits mehrjährige Haftstrafen verbüßt hat. Gegen Heinz Biersack erließ der Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Nürnberg auf Antrag der Staatsanwaltschaft inzwischen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des erpresserischen Menschenraubes. Nach ihm wird nun bundesweit gefahndet.

Am letzten Samstag konnte auch der geraubte Daimler Benz gefunden und sichergestellt werden. Er war am Stadtrand von Ingolstadt etwa zwei Kilometer entfernt vom Bankautomaten geparkt.

Es besteht die akute Gefahr, dass der Tatverdächtige auf Grund finanzieller Probleme bis zu seiner Festnahme noch weitere ähnliche Straftaten begehen könnte, hieß es von der Polizei.

Beschreibung des Gesuchten: Heinz Biersack ist 180 Zentimeter groß, hat eine schlanke athletische Figur und braune glatte kurze Haare. Er war zur Tatausführung schwarz gekleidet und sprach Deutsch mit Oberpfälzer oder niederbayerischem Dialekt. Er wirkt insgesamt ungepflegt.

Hinweise auf den Aufenthaltsort des Gesuchten nimmt der Kriminaldauerdienst in Nürnberg, Telefon (0911) 211-3333, oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Vorsicht: Der Mann ist als Gewalttäter bekannt!
08.03.06
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