Neumarkter haben die Wahl

Bei der Stimmabgabe: Dr. Katharina Ziegler (CSU) mit Kindern und Martin Meier (Freie Wähler)
Fotos: Privat/ René Meyer
NEUMARKT. Seit Sonntag-Morgen haben die Neumarkter wieder die Wahl und können über die Zusammensetzung ihrer Kommunal-Parlamente abstimmen.
Neben den Entscheidungen zu Kreistag und den Gemeinderäten verspricht diesmal auch der Kampf um den Chefsessel im Neumarker Landratsamt besonders spannend zu werden.
Die aussichtsreichsten Bewerber haben am Sonntag-Vormittag ihre Stimme abgegeben: Dr. Katharina Ziegler tritt für die CSU an, Martin Meier für die Freien Wähler. Der Kampf um den Landratsposten hat im Landkreis Neumarkt eine lange Vorgeschichte. Seit Bestehen des jetzigen Landkreises nach der Landkreisreform im Jahr 1972 war immer der offizielle CSU-Kandidat hoher Favorit, wurde aber fast immer geschlagen. Der noch amtierende CSU-Landrat Willibald Willibald Gailler ist hier die einzige Ausnahme. Allerdings wechselten die früheren Neumarkter Landräte nach ihrer Wahl als „Freie“ Kandidaten immer wieder in den Schoß der CSU zurück.
In allen Gemeinden des Landkreises wird außerdem der Gemeinderat gewählt, in den meisten zusätzlich auch der Bürgermeister. Die Stadt Neumarkt ist hier eine der wenigen Ausnahmen: hier haben sich schon vor langer Zeit die Termine der Stadtratswahl und der OB-Wajl getrennt.
Die Kommunalwahlen in Bayern sollen die Grundlage für die kommunale Selbstverwaltung bilden. Die gewählten Vertreter gestalten die Politik auf lokaler Ebene und beeinflussen somit direkt den Lebensalltag und die -qualität der Bürger. Ihre Entscheidungen haben Auswirkungen auf Bildungseinrichtungen, Gesundheitsdienste, Straßenbau, Umweltschutz etc.
Die Wahlbeteiligung bei Kommunalwahlen ist entscheidend, um sicherzustellen, dass die gewählten Vertreter die Interessen der Bevölkerung angemessen repräsentieren.
neumarktonline überträgt die Wahlergebnisse am Abend wieder praktisch ohne Zeitverzögerung.
08.03.26
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