Startschuß in Neumarkt

Der Startschuss für die Bauarbeiten soll am Neumarkter Bahnhof fallen
Foto: Pablo Castagnola/Bahn
NEUMARKT. Der offizielle Startschuss für die umfangreiche Generalsanierung der Bahnstrecke Nürnberg-Regensburg fällt am 6.Februar in Neumarkt.
Zum erste Spatenstich werden am Neumarkter Bahnhof der Bayerische Verkehrsminister Christian Bernreiter, Staatssekretär Ulrich Lange und Bahn-Vorstandsmitglied Gerd-Dietrich Bolte erwartet.
Dann beginnt eine mehrmonatige Sperrung der Zugstrecke, die vor allem Pendler vor viele Probleme stellen könnte. Bei der Bahn ist man dagegen zuversichtlich, mit Bussen den Verkehr bewältigen zu können.
Es handelt sich um eines der bislang größten Sanierungsvorhaben auf Bayerns Schienen, hieß es. Die rund 88 Kilometer lange Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Regensburg gehört mit über 350 Zügen täglich zu den verkehrsreichsten Strecken in Bayern. Sie gilt als hochbelastet, die Infrastruktur ist teilweise veraltet und sehr störungsanfällig.
Während der Korridorsanierung erneuert die DB Infrago unter anderem Gleise, Weichen und Oberleitungen in großem Umfang. Ziel der fünfmonatigen Bauphase ist es, die Bahnstrecke langfristig widerstandsfähiger und stabiler zu machen. Störungen und Verspätungen sollen sich so deutlich reduzieren.
Für die Fahrgäste ist während der Vollsperrung ein „hochwertiger Ersatzverkehr“ mit Bussen eingerichtet, hieß es. Der Fern- und Güterverkehr wird umgeleitet.
28.01.26
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