„Weiter auf dem Gaspedal“


Oberbürgermeister Thumann übergabt die Tablets an die Lehrer
Foto: Dr. Franz Janka
NEUMARKT. Die Stadt Neumarkt will bei der Digitalisierung der Schulen in der Stadt „weiter auf dem Gaspedal bleiben“, sagte der Oberbürgermeister.

Thomas Thumann übergab nun die ersten von über 130 neuen mobilen Lehrerdienstgeräten, die für die Neumarkter Grund- und Mittelschulen angeschafft wurden. Zudem arbeite man weiter an der flächendeckenden Ausstattung der Schulgebäude mit WLAN.

Die Stadt habe schon vor Corona mit dem Programm begonnen, sagte OB Thumann. Allerdings erfuhr das Thema durch den pandemiebedingten Distanz-Unterricht seit einem Jahr natürlich eine ganz neue Bedeutung. Die Klassenzimmer und Fachräume wurden mit digitalen Arbeitsplätzen und Geräten ausgestattet, die Grundschulen erhielten Tablet-Koffer und für die Mittelschulen wurden Laptops angeschafft.

Stellvertretend für alle Schulen übergab Thumann zusammen mit Jürgen Weber, bei der Stadtverwaltung zuständig für die Schulen, die mobilen Lehrerdienstgeräte an den Rektor der Mittelschule an der Woffenbacher Straße, Alwin Ferstl, und die Leiterin der Grundschule Holzheim, Andrea Hiltl.


Gegen Ende des Jahres 2020 hatte der Freistaat Bayern beschlossen, solche Geräte für die Lehrer an den bayerischen Schulen anschaffen zu wollen. Die originäre Aufgabe des Freistaates wurde dann nach längeren Verhandlungen auf die Kommunen übertragen, die im Gegenzug eine pauschale Förderung erhalten. Die betrug für Neumarkt 94.000 Euro und die Stadt habe diese maximale Fördersumme für die Ausstattung der Lehrer mit Dienstgeräten ausgeschöpft. Damit wurden 133 digitale Endgeräte angeschafft, die nun den Lehrern an den Neumarkter Grund- und Mittelschulen leihweise zur Verfügung gestellt werden können.

Wie Rektor Ferstl sagte, haben sich die Schulleitungen in gemeinsamen Beratungen für die Anschaffung von Ipads und Notebooks entschieden. Dabei sei darauf geachtet worden, dass sich die Lehrerdienstgeräte mit den bereits beschafften Leihgeräten für die Schüler ergänzen. So sollte sichergestellt werden, dass die Geräte auch in der Nach-Corona-Zeit im Präsenzunterricht eingesetzt werden können.

Alle Klassenzimmer und Fachräume der Schulen seien bereits mit digitalen Lehrerarbeitsplätzen, Beamern und Dokumentenkameras ausgestattet worden. Die Grundschulen erhalten zusätzlich Tablet-Koffern für die Schüler, ein Aktion, die weiter fortgeführt werden soll. Bisher hat die Stadt dabei bereits 208 Tablets für die Grundschulen besorgt, dazu kommen 67 Notebooks für die Mittelschulen.

Aktuell ist an der Grundschule Pölling als Testschule bereits das flächendeckende WLAN eingerichtet. Es funktioniere im ganzen Gebäude hervorragend, so dass die Unterrichtsbedingungen auch im digitalen Bereich wesentlich verbessert werden konnten.
07.07.21
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