Bewährung für Amok-Fahrer

Foto: Polizei
NEUMARKT. Ein 65jähriger Mann, der im letzten Jahr bei einer Amokfahrt mit dem Traktor eine Friedhofsmauer in Schnufenhofen durchbrochen hat, erhielt "Bewährung".

Der frühere Schäfer wurde jetzt vom Gericht zu einer Einweisung in die Psychiatrie verurteilt - allerdings auf fünf Jahre Bewährung. Wenn er in dieser Zeit unter der Kontrolle seiner Ärztin bleibt und regelmäßig entsprechende Medikamente einnimmt - und natürlich nicht nochmal ausflippt - bleibt im die zwangsweise Unterbringung in eine psychiatrischer Klinik erspart.

Wie damals ausführlich berichtet war der Mann in Schnufenhofen mit dem Bulldog unvermittelt Amok gefahren und hatte dabei auch eine Friedhofsmauer durchbrochen.

Ärzte bescheinigten dem Mann jetzt vor Gericht eine "schizophrene Psychose" und "paranoide Störungen". Seit er sich in ärztlicher Behandlung befinde und entsprechende Medikamente einnehme sei es nicht mehr zu Zwischenfällen gekommen.

Das Gericht erkannte in seinem Urteil die "Schuldunfähigkeit" des Mannes an und verurteilte ihn zu der Unterbringung auf Bewährung.
10.02.06
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