„Anliegen weitergeleitet“

NEUMARKT. Die in Untersuchungshaft sitzenden Neumarkter Masken-Händler haben sich offenbar mehrmals an Wirtschaftsminister Aiwanger gewandt.

Wie berichtet wurden nach einer großangelegten Razzia im Raum Neumarkt am Mittwoch die beiden 31 und 33 Jahre alten Männer festgenommen. Einer von ihnen ist Lokalpolitiker der Freien Wähler und damit „Parteifreund“ Aiwangers.

Den beiden Männern aus dem Raum Neumarkt wird zur Last gelegt, Corona-Schutzmasken mit gefälschtem Qualitätsnachweis verkauft zu haben. Dabei soll nach Angaben der Staatsanwaltschaft Schaden im Millionenbereich entstanden sein.


Abnehmer der Schutzmasken mit vermutlich gefälschten Zertifikaten war das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL).

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger bestätigte am Freitag, daß „einer der Beschuldigten“ sich im Frühjahr 2020 mehrfach an ihn gewandt und um Hilfe bei seinen Maskenlieferungen gebeten habe. „Wie bei vielen anderen Anfragen und Lieferanten“ habe er die Anliegen an das LGL weitergeleitet.

„Sollten die Vorwürfe zutreffen, ist dies ein weiterer Beleg dafür, dass eine einheimische Maskenproduktion mit heimischer Qualitätsgarantie unverzichtbar ist“, sagte Aiwanger.
16.07.21
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