„Jazz Goes East“


Izabella Effenberg
Foto: Effenberg
NEUMARKT. Auch in diesem Herbst ist in Neumarkt wieder Jazztime angesagt. Mit der Neuauflage eines ganzen Wochenendes rund um den Jazz soll diese Musikgattung in ihrer umfassenden musikalischen Bandbreite eine besondere Würdigung im Konzertleben Neumarkts erfahren.

So wird das Jazzwochenende ab Freitag nächster Woche – eingebettet in die Reihe „Klangraum“ des Kulturamtes der Stadt Neumarkt – unter dem Motto „Jazz Goes East“ Musiker aus den mittlerweile nicht mehr so ganz neuen Bundesländern Sachsen und Thüringen sowie aus der Republik Polen präsentieren. Und wie jedes Jahr soll bei „Snacks, Drinks & Talk“ der locker-beswingte Rahmen der Veranstaltung, eine Mischung aus konzertantem und unterhaltendem Flair, zu interessanten Gesprächen anregen und echte Jazzkelleratmosphäre aufkommen lassen, sagte Musikschulleiter Wolfgang Fuchs, Begründer und Organisator dieser Veranstaltungsfolge.


Am Freitag, 18. Oktober, startet um 20 Uhr die Soiree mit einer ganz besonderen Formation in das Jazzwochenende, deren Protagonistin in Neumarkt keine Unbekannte ist. So trat Izabella Effenberg, eine der wenigen Jazzvibrafonistinnen Europas, bereits mit den verschiedensten Gruppierungen in der Residenz auf und begründete darüber hinaus im Jahr 2014 das überregionale Festival „Vibraphonissimo“. International ausgezeichnet und mit namhaften Musikern wie zum Beispiel Leszek Zadlo und Nils Landgren unterwegs, wird sie diesmal ihr Weltmusik-Jazzprogramm „Impressions“ in der Neumarkter Residenz vorstellen und dabei neben ihrem Hauptinstrument Vibrafon die Instrumentenexoten Crotales, Array Mbira (eine Art von Kalimba) sowie die Glasharfe zum Einsatz bringen.

Die Stammbesetzung dieses neuen Projekts bilden neben der Namensgeberin die Musikerkollegen Jochen Pfister (Klavier) und Anton Mangold (Harfe und Saxofon). Als besonderer Gast wird Norbert Emminger mit Bariton- und Sopransaxofon sowie mit der Bassklarinette musikalische Akzente setzen.

Mit einer ebenfalls großartigen Band, wenn auch in ganz anderer Stilistik, findet beim Konzert am Samstag, 19. Oktober, um 20 Uhr das Jazzwochenende seine Fortsetzung. Dabei präsentiert sich das Richard Ebert Quartett aus Dresden mit den beiden bisher erschienenen Alben Nyx und Abreisetag. Bandmitglieder sind Richard Ebert (Altsaxofon und Flöte), Jochen Aldinger (Klavier), Christoph Hutter (Kontrabass) und Patrick Neumann am Schlagzeug.

Ganz im Zeichen atmosphärischer Gitarrenklänge steht die Matinee am Sonntag, 20. Oktober, um 11 Uhr. Dirk Töpper, geboren 1974 in Schwerin, Absolvent der Staatlichen Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin im Hauptfach Jazzgitarre, studierte bei Frank Möbius und Giorgio Crobu. Er lebt seit 1997 in Berlin und arbeitet als freier Musiker, Komponist und Arrangeur. Reinhard Jungrichter, geboren 1976 in Schwerin, studierte Konzertgitarre bei Prof. Monika Rost an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar, lehrt freiberuflich an der Universität Erfurt und ist als klassischer Gitarrist tätig.

Karten gibt es zum Beispiel in der Touristen-Information der Stadt Neumarkt in der Rathauspassage und im Sekretariat der Sing- und Musikschule der Stadt Neumarkt.
09.10.19
neumarktonline: „Jazz Goes East“
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