Kreative Köpfe gesucht


Diese Mädchen aus Postbauer-Heng und Berg siegten im letzten Jahr
Foto: Archiv
NEUMARKT. 115 Teilnehmer wollen im Februar ihre spannenden Projekte und Erfindungen aus Naturwissenschaft und Technik in Neumarkt präsentieren.

Gemeinsam mit dem Ostendorfer Gymnasium organisiert die Firma Pfleiderer bereits zum 24. Mal den Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ für die Oberpfalz. 69 Projekte werden dazu am 21. und 22. Februar erwartet.

Mit dem Motto „Frag Dich!“ wurden Jugendliche dazu aufgerufen, einmal über den Rand ihres Smartphones hinauszublicken und sich mit interessanten Fragestellungen und Problemlösungen zu beschäftigen. In den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik haben die Nachwuchsforscher im Alter von 15 bis 21 Jahren ihre Projekte eingereicht. Die jüngeren Teilnehmer treten in der Juniorensparte „Schüler experimentieren“ an.


„In diesem Jahr ist vor allem der Bereich Technik beliebt. Dort gibt es spannende Projekte vom ferngesteuerten U-Boot zur Erkundung lokaler Gewässer bis hin zu einem intelligenten Regal, das dank Sensorik erkennt, welche Gegenstände gerade vorrätig sind“, sagte Christina Roidl, Lehrerin am Ostendorfer Gymnasium in Neumarkt und Leiterin des Wettbewerbs. „Wir freuen uns sehr, dass sich auch wieder viele Mädchen angemeldet haben. Ein Fünftel der Teilnehmer von Jugend forscht ist weiblich, bei den Junioren sogar ein Drittel.“ Besonders beliebt bei den Mädchen beider Altersgruppen: Biologie.

Neben Schülern sind auch Auszubildende und Studenten im ersten Studienjahr beim Wettbewerb willkommen. Auch heuer nehmen zum Beispiel wieder zwei Teams mit je drei Auszubildenden aus dem eigenen Haus teil, berichtet Andreas Götz, Ausbildungsleiter bei Pfleiderer und Patenbeauftragter des Wettbewerbs. Die Azubi-Teams von Pfleiderer konnten bei „Jugend forscht“ in der Vergangenheit auf Landes- und Bundesebene regelmäßig Erfolge verbuchen.
In diesem Jahr treten sie mit einer Stecknuss für Spanngurte sowie dem „industrial cleaning partner 4.0“ an. Beide Projekte sollen Lösungen zu Problemstellungen bieten, die die Azubis aus ihrem eigenen Arbeitsalltag kennen. Ihre Erfindungen sollen nicht nur die Arbeit im Betrieb erleichtern, sondern auch für mehr Effizienz und Arbeitsschutz sorgen, hieß es bei Pfleiderer.

Die Nachwuchsforscher präsentierten auch der Öffentlichkeit ihre Projekte. Am Donnerstag, 21. Februar, von 16 bis 17.30 Uhr, und am Freitag, 22. Februar, von 9.30 bis 13.30 Uhr können sich interessierte Besucher in der Großen Jurahalle die Erfindungen und Experimenten ansehen.
10.02.19
neumarktonline: Kreative Köpfe gesucht
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