Ein „Tal der Ahnungslosen“?


„Rettet die Bienen“ - Naturschützer beklagen das mangelhafte Engagement vieler Gemeinden für das Volksbegehren
Foto: Pixabay
NEUMARKT. Ist der Landkreis Neumarkt ein „Tal der Ahnungslosen“? Nur wenige Gemeinden weisen im Internet ausführlich auf das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ hin.

Das wurde jetzt von der Neumarkter Kreisgruppe des Bundes Naturschutz kritisiert, die die Aktion ebenfalls unterstützt. Der BN veröffentlicht jetzt alle Öffnungszeiten der Rathäuser, zu denen man sich eintragen kann.

Bei dem Volksbegehren geht es um den Erhalt der Artenvielfalt und die Stärkung der ökologischen Landwirtschaft, hieß es von den Naturschützern. Die Gemeinden müssen dazu laut Gesetz zusätzliche Öffnungszeiten anbieten.


Bei einer aktuellen Durchsicht der Internetseiten aller 19 Kommunen im Landkreis musste der Bund Naturschutz allerdings feststellen, dass bisher nur die Stadt Neumarkt, die Verwaltungsgemeinschaft Berngau/Pilsach/Sengenthal und die Gemeinden Mühlhausen und Seubersdorf dieser Verpflichtung nachgekommen sind.

Freystadt und Pyrbaum haben zwar einen Hinweis veröffentlicht, aber noch keine zusätzlichen Öffnungszeiten. Mühlhausen habe ganz vorbildlich sogar den Text des Volksbegehrens ins Netz gestellt.

Der Bund Naturschutz hat hat jetzt alle Öffnungszeiten der Rathäuser zusammengestellt und will diese ständig aktualisieren. Alle Wahlberechtigten, „denen der Erhalt unserer Lebensgrundlagen wichtig ist“, sollten das Volksbegehren in den Rathäusern unterschreiben, hieß es.
08.01.19
neumarktonline: Ein „Tal der Ahnungslosen“?
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